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SKISPRINGEN: Olympische Stimmung beim Saugumpen

Der Obertoggenburger Traditionsanlass auf der Schanze Munzenriet in Wildhaus lockte zu seiner 26. Austragung wiederum zahlreiche Teilnehmer, aber auch Zuschauer an.
Bestens präparierte Schanzen sorgten für einen spektakulären Event. (Bilder: Christiana Sutter)

Bestens präparierte Schanzen sorgten für einen spektakulären Event. (Bilder: Christiana Sutter)

Im Munzenriet in Wildhaus war am Samstag zum 26. Mal das Saugumpen angesagt. Die drei Schanzen präsentierten sich für die mit Alpinskis oder Snowboard springenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer in hervorragendem Zustand. Die Anlaufspuren der Schanzen waren schnell, die Schanzentische kompakt und die Landefläche gut präpariert. Die Teilnehmer konnten sich so beim Start gut auf ihren Wettkampf vorbereiten und zeigten dies mit weiten Sprüngen.

Trotz klirrender Kälte kamen viele Zuschauer, um sich dieses Spektakel anzusehen. Es nahmen rund 70 Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Saugumpen teil. Darunter auch drei weibliche Skispringerinnen, wobei die eine mit dem Snowboard über die grosse Schanze sprang.

Polterabend, Papagei und starke Einheimische

Die Teilnehmerzahl konnte sich zu der letztjährigen Austragung halten, «wobei viele aus der Juniorenabteilung jetzt bei der Herrenkategorie starten», sagte OK-Präsident Markus Bollhalder aus Unterwasser. Wie auch schon in den letzten Jahren, gab es ein paar Skispringer, die sich verkleidet über die Schanze wagten. Bei den Junioren war ein Papagei am Start. Dieser erhoffte sich vermutlich mit ein paar Flügelschlägen einen weiteren Sprung. Dass die Teilnehmer aber nicht nur aus dem Toggenburg stammen, bewies eine Gruppe junger Männer aus der Zentralschweiz. Sie feierten einen Polterabend. Dass der zukünftige Bräutigam Mut hat, zeigte er mit zwei Sprüngen über die grosse Schanze.

Nebst viel Spass kam das Sportliche nicht zu kurz. Am Nachmittag war das Goofespringen. Dieses gewann Lars Künzle aus Unterwasser. Bei den Junioren sprang Julian Lusti aus Alt St. Johann am weitesten. Die Snowboarderin Inga Birkhölzer aus Wildhaus entschied ihre Kategorie für sich. Der Gewinner der Herrenkategorie –und somit derjenige, der das grösste Stück vom Schweinchen erhalten hat, ist Andrin Bösch aus Ebnat-Kappel. Mit einer Gesamtweite aus zwei Sprüngen von 74,5 Metern distanzierte er den Zweitplatzierten Adrian Eggenberger aus Grabs um 2,5 und den Drittplatzierten Simon Bösch aus Nesslau um 4,5 Meter. Mit 26 Metern bei den Damen gewann Manuela Bertsch aus Flumserberg.

Christiana Sutter

redaktion@wundo.ch

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