SKI ALPIN: Sinnesberger gewinnt Final

Lenny Sinnesberger aus Gams (1. Combirace Knaben Jahrgang 2003) und Florian Gantenbein aus Grabserberg (2. Riesenslalom 2009) glänzten am Grand-Prix-Migros-Final.

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Lenny Sinnesberger aus Gams (Mitte) war im Combirace der Knaben Jahrgang 2003 nicht zu schlagen.

Lenny Sinnesberger aus Gams (Mitte) war im Combirace der Knaben Jahrgang 2003 nicht zu schlagen.

Gleich neun St. Galler holen am Final des Grand Prix Migros in Grächen Podestplätze. Zwei davon gingen ins Werdenberg. Neben der Piste gab es zahlreiche Attraktionen, auf der Piste lieferten sich die 750 Kinder und Jugendliche packende Rennen. Mit 19 Podestplätzen sicherte sich der Kanton Graubünden die meisten Medaillen.

Nachwuchs aus der W&O-Region fuhr stark

Die St. Galler holten neun Podestplätze. Die Erst- bis Drittplatzierten der 13 schweizweiten Qualifikationsrennen traten am Samstag und Sonntag an.

Unter den für den Final Qualifizierten waren auch zahlreiche Nachwuchs-Skifahrerinnen und -fahrer aus der Region Werdenberg und Obertoggenburg.

Zwei Finalisten aus der Region Werdenberg durften sich gar über Podestplätze freuen. Als Sieger im Combirace der Knaben Jahrgang 2003 konnte sich Lenny Sinnesberger aus Gams feiern lassen, der einen Vorsprung von 13 Hunderstel auf den zweitplatzierten Zuger Lenz Hächler hatte. Sinnesberger wurde zudem Fünfter im Riesenslalom-Final.

Florian Gantenbein aus Grabs schaffte im Riesenslalom des Jahrgangs 2009 den tollen zweiten Rang. Er wurde zudem Vierter im Combirace-Final. Weitere Top-Ten-Plätze unter den jeweils rund 40 Finalisten fuh-ren im Riesenslalom Knaben Jahrgang 2003 Sebastian Schüppi aus Nesslau (7.) und Levin Wolf aus Stein im Toggenburg (9.) heraus.

An der Eröffnungsfeier wurde als Überraschung Skirennfahrerin Mélanie Meillard aus einem Helikopter abgeseilt. Es war der Schlusspunkt einer Zeremonie, die von SRF-Star Rainer Maria Salzgeber moderiert wurde und an der Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann, SRG-Präsident Jean-Michel Cina einstimmten.

Anschliessend schnappten sich die 750 Finalistinnen und Finalisten ihre Startnummer. Die 19-Jährige konnte viermal am Final des grössten Kinderskirennens der Welt auftrumpfen. Danach war für die Kinder und Jugendlichen Erholung angesagt, denn am Samstag um 9 Uhr ging es los mit den Rennen.

Angefeuert von Angehörigen, Freunden und Fans zeigten sie Spitzenleistungen im Riesenslalom und im Combirace. Auch bekannte Gesichter befanden sich unter den Zuschauern: Hans Flatscher, Sonja Nef, Mike von Grünigen oder Michi Bont feuerten den Nachwuchs an. (pd/ts)