SKI ALPIN: Heimvorteil genutzt

Der SBC Gonzen führte im Rahmen des SSW-Raiffeisen-Cups zwei Slaloms durch. Mit Janis Neuhaus gab es im ersten Wettkampf gar einen Heimsieg zu bejubeln.

Martin Broder
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Auf dem Weg zum Sieg in der Kategorie Knaben U11: Janis Neuhaus vom SBC Gonzen. (Bild: Martin Broder)

Auf dem Weg zum Sieg in der Kategorie Knaben U11: Janis Neuhaus vom SBC Gonzen. (Bild: Martin Broder)

Martin Broder

Am Wochenende gastierte der SSW-Raiffeisen-Cup erstmals am neuen Schwammlift auf dem Pizol, und zwar mit je zwei Slalomläufen am Samstag und zwei Riesenslalomläufen am Sonntag. Und der neue Sechsersessel hat den Test mit Bravour bestanden. Organisator SBC Gonzen sorgte am Samstag mit viel Einsatz für ein tadelloses Rennen, das unfallfrei und fair über die Bühne ging.

Dank Janis Neuhaus konnte der Club auch einen Kategoriensieg und einen zweiten Platz in der Kategorie U11 der Knaben feiern. Ab Altersklasse U12 wurden die zwei Slalomläufe zu einem Rennen zusammengefasst. Cedric Neuhaus fuhr die drittschnellste Zeit des Tages, was für den Bronzeplatz bei den U16 reichte. Dass die Piste sehr gut hielt, beweist die Tatsache, dass die Fahrer der letztgestarteten Kategorie die schnellsten Zeiten überhaupt fahren konnten. Mit Simo Saarinen verpasste zudem ein weiterer Fahrer des SBC Gonzen bei den Knaben U12 das Podest denkbar knapp. Dem unglücklichen Vierten fehlten am Ende nur 0,08 Sekunden. So konnten die Wartauer Nachwuchsfahrer ihren Heimvorteil nutzen, trainieren sie doch mit dem Tamina-Raceteam an diesem Hang.

Starke Konkurrenz am Sonntag

Bei den Riesenslaloms am Sonntag hingen die Trauben deutlich höher, denn neben den SSW-Fahrern nahmen auch viele Nachwuchstalente aus der weiteren Region teil, darunter auch einige Werdenberger und Obertoggenburger. Nichtsdestotrotz fuhr Janis Neuhaus im zweiten Riesenslalom der Kategorie Knaben U11 auf Platz drei. Ebenfalls einen dritten Rang realisierte im ersten Rennen Nickco Palamares vom SSC Toggenburg (U14). Zu einem Kategoriensieg reichte es bei den Mädchen U14 Sara Gantenbein vom SC Grabserberg im zweiten Riesenslalom des Tages.

Auch bei den Riesenslaloms erwies sich die Schwammpiste als anspruchsvoll. Aufgrund der harten, teilweise fast eisigen Pisten waren die Bedingungen für alle gleich. Nachdem Windböen den organisierenden SC Vermol und SC Graue Hörner fast den ganzen Tag zu schaffen machten, begann es am Ende des zweiten Laufs gar noch zu schneien.