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Siedlung grösser als angenommen

Gamprin Bauarbeiten auf einem Grundstück an der Strasse Badäl in Gamprin lösten eine archäologische Notgrabung aus. Von Mitte September bis Mitte Oktober ­dokumentierte das Team der Archäologie auf einer Fläche von ungefähr 80 Quadratmetern wie bereits im Frühsommer noch einmal bronzezeitliche Siedlungsstrukturen. Dies schreibt die Liechtensteiner Regierung in einer Mitteilung. Die im Frühjahr gemachten Beobachtungen führten dazu, dass das Team der Archäologie den Aushub auf der Nachbarparzelle von Beginn an begleitete. Es wurden mehrere Steinlagen und Gräben dokumentiert. Während die Stein­packungen vermutlich der Festigung des Untergrunds dienten, ist die Funktion der parallel verlaufenden, mit kleinen Steinen verfüllten Gräben nicht endgültig geklärt. Am ehesten lassen sie sich als Überreste eines Hauses deuten, dessen Holzkonstruktion im Fundamentbereich auf eine befestigte Auflage gestellt war. Unter den gefundenen Bronzeobjekten befindet sich eine vollständig erhaltene Gewandnadel, die in die Mittel- bis frühe Spätbronzezeit (15. bis 12. Jahrhundert v. Chr.) datiert. Die aus der jetzt abgeschlossenen Notgrabung gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass die bronzezeitliche Siedlung in Gamprin grösser war als bisher angenommen. (wo)

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