Sieben neue Kameras zur Überwachung bewilligt

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Vaduz Im kommenden Jahr werden an sieben Standorten Überwachungskameras installiert. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Investitionskredit in der Höhe von 160 000 Franken.

Das Zentrum von Vaduz ist für das Land Liechtenstein von ausserordentlicher Bedeutung. Hier ist der Sitz von Regierung und Landtag und als Hauptort des Landes finden zudem zahl­reiche öffentliche Veranstaltungen statt. Das macht dieses Gebiet auch hinsichtlich Sicherheit zu einem herausragenden Ort in Liechtenstein. Die Landespolizei, welche bei all diesen Anlässen für die Sicherheit zuständig ist, wurde darum bei der Gemeinde Vaduz vorstellig.

In Abstimmung mit der Liechtensteiner Innenministerin verfasste der Polizeichef Ende September einen Brief an die ­Gemeinde. Darin wurde das Ansinnen formuliert, eine Videoüberwachung im Zentrum von Vaduz zu errichten. Die Projektierungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten werden von der Landespolizei übernommen. Der Gemeinderat hat diesem Antrag einstimmig zugestimmt.

Die Realisierung dieses Projekts liege zweifellos im Interesse von Land und Gemeinde Vaduz. Aus diesem Grund sei auch die angedachte Kostenaufteilung sinnvoll, heisst es weiter. Im kommenden Jahr werden nun an ­insgesamt sieben Standorten ­zwischen Linden- und Adler­kreisel – im Städtle und an der Aeulestrasse – Überwachungs­kameras installiert. Dabei können alle Kameras bei planbaren Anlässen mit erhöhtem Sicherheitsrisiko eingesetzt werden. Fünf Kameras sind hingegen für eine permanente Aufzeichnung vorgesehen. (vl)