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SEVELEN/SAX: Erdrutsch verschüttet Bergstrasse

Zuerst Sturmholz, dann ein Hangrutsch: Der Seveler Bergstrasse blieb nichts erspart. Inzwischen ist sie aber wieder befahrbar. In Sax war die Feuerwehr stundenlang im Einsatz, um grössere Schäden zu verhindern.
Heini Schwendener
Die Feuerwehr Sennwald stand am Donnerstag bis in die Nachtstunden im Einsatz. (Bild: Corinne Hanselmann)

Die Feuerwehr Sennwald stand am Donnerstag bis in die Nachtstunden im Einsatz. (Bild: Corinne Hanselmann)

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

«Burglind» am Mittwoch und Dauerregen am Donnerstag haben der Seveler Bergstrasse zugesetzt. Zuerst blockierte Sturmholz die Zufahrt nach Hüseren. Als die Forstgemeinschaft Grabus die Strasse durch die Sofortholzungen im Raum Flusa wieder freigelegt hatte, verschüttete am Donnerstag unterhalb des Postranggs ein Hangrutsch die Bergstrasse. Und wieder gab es kein Durchkommen mehr.

Mit einem Bagger wurde das abgerutschte Material, etwa 50 bis 60 Kubikmeter, gestern Freitag auf Lastwagen verladen und abtransportiert. Gemäss Michael Ackermann, Leiter Bau der Gemeinde Sevelen, konnte die Bergstrasse kurz vor 15 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden. Allerdings ist nächste Woche erneut mit einer Sperrung zu rechnen, da im Raum Flusa weitere Holzerarbeiten anstehen. Wenn sich die Lage beruhigt hat, wird bei einer Begehung des abgerutschten Hangs entschieden, ob bauliche Massnahmen notwendig werden.

Als Folge der andauernden Regenfälle am Donnerstag stand die Feuerwehr Sevelen bis nachts um 22 Uhr im Einsatz. 23 Mal rückten die rund 20 Leute der Mannschaft von Feuerwehrkommandant Christian Hagmann insgesamt aus. Keller mussten ausgepumpt und Bachdurchläufe gelüftet werden, um grössere Schäden zu verhindern. Es gab zwar etliche Erdrutsche, meist aber nur über landwirtschaftliche Böden. Häuser waren gemäss Christian Hagmann nie in unmittelbarer Gefahr.

Auch Sennwalder Feuerwehr im Dauereinsatz

Die Sennwalder Feuerwehr legte zum Jahresbeginn gemäss Kommandant Jürg Wohlwend einen «Senkrechtstart» hin, «dabei haben unsere Leute sehr gut gearbeitet.» Stark gefordert bereits am «Burglind»-Tag mit seinen grossen Sturmschäden, standen am Donnerstag schon wieder 35 Feuerwehrleute und zusätzlich noch 15 Zivilschützer im Wasserwehreinsatz. Dieser dauerte vom Mittag bis nachts um 22 Uhr. Drei Keller wurden leergepumpt. Vor allem aber arbeiteten die Leute im Raum Sax präventiv – in den anderen Sennwalder Dörfern verursachte der Dauerregen nämlich keine Probleme. Überflutete oder stark gefährdete Strassen wurden gesperrt. Mit Sandsäcken wurden Wassermassen umgeleitet. Bachdurchlässe wurden frei gemacht. Dank dieser präventiven Massnahmen blieben grössere Schäden aus.

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