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SEVELEN: Weniger Abfall als früher

Am Samstag fanden sich 80 Freiwillige im Zinslihof ein, um bei der Umwelt- putzete, organisiert durch die Umwelt- und Naturschutzkommission, zu helfen.
Eine verdiente Pause: An der Umweltputzete in Sevelen nahmen rund 80 Personen teil. (Bild: PD)

Eine verdiente Pause: An der Umweltputzete in Sevelen nahmen rund 80 Personen teil. (Bild: PD)

Aufgrund der vielen Feiertage im März und anfangs April war es schwierig gewesen, ein geeignetes Datum zu finden. Der einzig mögliche Termin lag mit vergangenem Samstag genau auf Frühlingsferien-Anfang, was hiess, auf die grosse Mithilfe der Oberstufenklassen verzichten zu müssen.

Versteckte "Grillplätze" kamen zum Vorschein

Voller Tatendrang starteten die Helfer und Helferinnen um 9 Uhr mit Greifzangen, Abfallsäcken und Handschuhen bewehrt in die ihnen zugewiesenen Quartiere. Bei den Fussball-Junioren mit ihren Trainern Christian Wyss und Urs Kaufmann wurde mit der Entdeckung von wild entsorgten Autoreifen erst richtig der Jagdtrieb geweckt und die Jungen wetteiferten um die grössten Fundstücke. Nebst den üblichen Fundstücken wie Dosen, Plastikverpackungen und Flaschen fiel auf, dass es teilweise zu Anhäufungen von Abfall kam: versteckte «Grillplätze» mit allem Zubehör, Abfälle, die nicht dem normalen Haushaltsmüll zuzuordnen waren oder Aschenbecher-«Entladestationen». Über die Giftigkeit von Zigarettenstummeln für die Umwelt machen sich kaum wer Gedanken. Doch bereits ein Zigarettenstummel pro Liter Wasser reicht aus, um die Hälfte der darin schwimmenden Fische zu töten – kleinere Wassertiere reagieren meist noch sensibler auf die Giftstoffe. Nikotin wird von der Tabakpflanze als Waffe gegen Schädlinge benutzt. Es ist ein Nervengift und war früher als Insektizid in Gebrauch, zur Bekämpfung von Blattläusen zum Beispiel. Dass Nikotin auch im Gewässer als Schadstoff auf Tiere wirkt, ist also durchaus plausibel.

Am Anlass teilgenommen haben viele Helferinnen und Helfer, der Kynologische Verein Werdenberg, geflüchteten Familien aus Afghanistan und Syrien und Mitarbeitern der Gemeinde bzw. der Werkhof. Es wurde weniger Abfall gefunden als auch schon, es wäre schön, wenn man dies als Trend sehen könnte. (pd)

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