Sevelen-Trainer Marco Rissi: «Das war ein bitteres Spiel»

FUSSBALL. Mit ungleichen Voraussetzungen hatte der FC Sevelen gestern nachmittag im Spiel gegen Chur 97 II zu kämpfen: «Das war ein bitteres Spiel. Der Gegner kam mit einem fast kompletten Kader aus der ersten Mannschaft an», so der enttäuschte Marco Rissi.

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FUSSBALL. Mit ungleichen Voraussetzungen hatte der FC Sevelen gestern nachmittag im Spiel gegen Chur 97 II zu kämpfen: «Das war ein bitteres Spiel. Der Gegner kam mit einem fast kompletten Kader aus der ersten Mannschaft an», so der enttäuschte Marco Rissi. Von diesem Spielzug der Churer bekam er aber früh genug Wind und reagierte mit einer entsprechend defensiveren Aufstellung. Seine Elf zeigte denn auch eine beachtenswerte Teamleistung und behauptete sich über weite Strecken souverän gegen die Churer Stürmer. Erst in der 30. Minute entging der aufmerksamen Seveler Verteidigung ein Ball – 0:1 für die Gäste. Nach dem Pausentee liess die Antwort der Seveler aber nicht mehr lange auf sich warten: In der 50. Minute kam es zu einem Freistoss für Sevelen, wobei Vincenzo Cauterucci einen langen Ball im 16er abnahm und direkt zum 1:1 verwertete. Der Ausgleich von Sevelen rüttelte die Churer auf und wenig später war das 2:1 Tatsache. Doch der Gastgeber blieb konzentriert, der Kampfgeist blieb ungebrochen: Das Powerplay blieb nicht unbelohnt. Cauterucci preschte ein zweites Mal für sein Team nach vorne und bewerkstelligte den Ausgleich zum 2:2. Auch als Chur nach einem wiederholten Foul in Unterzahl weiterspielen musste, tat dies dem Kampfwillen keinen Abbruch – kurz vor Schluss konnten sich die Gäste das 2:3 gutschreiben lassen. Trotz negativem Endresultat, über das ganze Spiel gesehen habe der Einsatz und die Taktik mehr als gestimmt, so Rissi nach dem Spiel: «Ich muss jedem Spieler ein Kompliment machen. Dass die Gegner mit einem Einser-Kader aufkreuzen, ist nicht fair.» (mk)