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SEVELEN: Skihaus wird an Abwasserleitung angeschlossen

Das Skihaus Wisliboden des Ski- und Bergclubs Sevelen soll an die Abwasserleitung angeschlossen werden. Dies entschieden die Mitglieder des Vereins an einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig.
Das bisherige Abwassersystem des Skihauses Wisliboden wird nicht mehr akzeptiert und muss neu gelöst werden. (Bild: PD)

Das bisherige Abwassersystem des Skihauses Wisliboden wird nicht mehr akzeptiert und muss neu gelöst werden. (Bild: PD)

Die politische Gemeinde Sevelen erneuerte in den letzten Jahren die Quellfassung Plätsch und die

Trinkwasserversorgung am Sevelerberg. Diese Erneuerungen führten zur Ausscheidung einer neuen Gewässerschutzzone oberhalb der gefassten Quelle. Das Skihaus Wisliboden steht neu innerhalb der Schutzzonen. Das stellt den Ski- und Bergclub vor neue Herausforderungen. Denn das bisherige Abwassersystem des Skihauses wird aufgrund der Vorgaben seitens der Gemeinde und des Kantons nicht mehr akzeptiert und muss bis ins Jahr 2019 neu gelöst werden.

Mehrere Varianten geprüft

Die eingesetzte Baukommission des Vereins fasste im vergangenen Jahr den Auftrag, das Abwassersystem des Skihauses so anzupassen, dass es den Vorgaben der Gemeinde und des Kantons entsprechen kann. Neben der Bewältigung der jährlich anfallenden Schmutzwassermenge, soll die Variante auch die internen Vorgaben an die Nachhaltigkeit der Lösung berücksichtigen. So wurden seitens der Baukommission verschiedenste Varianten geprüft und berechnet. Die drei Varianten beinhalteten eine 850 Meter lange Abwasserleitung vom Skihaus hinunter zur Windegg, einen 20 Kubikmeter fassenden Stapeltank sowie eine Biokläranlage. Bei der Gegenüberstellung der Varianten soll eine Betriebszeit von 20 Jahren berücksichtigt werden.

Die Prüfung der Varianten zeigte, dass die Biokläranlage zwar die Funktion erfüllt, nicht aber den Vorgaben der Bewilligungsbehörde entspricht und demnach auch nicht einer genaueren Prüfung unterzogen wurde. Die verbleibendenden zwei Varianten überzeugten in einem ersten Schritt und wurden einer genaueren Prüfung unterzogen. Die Erstellungskosten der beiden Lösungen unterscheiden sich massgeblich in der Bauphase. So rechnet der Verein bei der Erstellung der Abwasserleitung mit hohen Baukosten, wobei rund 1100 Fronstunden von den Mitgliedern geleistet werden müssen. Es zeigt sich, dass die jährlich wiederkehrenden Unterhaltskosten gering sind, im Gegensatz zum Stapeltank, welcher mit geringen Erstellungskosten, jedoch mit hohen, jährlich wiederkehrenden Unterhaltskosten veranschlagt wird, da er regelmässig entleert werden muss. Die Gegenüberstellung der beiden Lösungen zeigte innerhalb der Baukommission, dass im Hinblick auf eine nachhaltige Lösung der Abwassersituation, die Erstellung der Leitung favorisiert wird.

Herausforderung meistern

Den Mitgliedern des Ski- und Bergclubs wurden alle Zahlen präsentiert und die ausgearbeiteten Vorund Nachteile der beiden Lösungen aufgelistet. Auf der Basis der Präsentation durch den Präsidenten Patrik Hämmerle, entschieden die anwesenden 45 Mitglieder einstimmig, dass die Abwasserleitung erstellt werden soll. Weiter entschieden die Mitglieder, dass für die nächsten fünf Jahre ein Solidaritätsbeitrag von jährlich 20 Franken von jedem Mitglied entrichtet werden soll und der Vorstand beauftragt wird, die Finanzierung des Projektes in die Hand zu nehmen. Denn neben den veranschlagten 1100 Fronstunden seitens des Vereins, müssen die restlichen, knapp 145000 Franken noch gesammelt werden. (pd)

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