SEVELEN: Schwarzes Schaf und Engel

Am frühen Abend des vierten Adventssonntags findet traditionell in der reformierten Kirche das Krippenspiel der Kinder vom «Mäntigsclub» statt.

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Die Kinder Jan, Pascal, Marco, Jana, Lea, Runa, Hanna, Ben und Theo sowie die drei Sängerinnen Ylva, Susanne und Annamaria führten das Krippenspiel auf. (Bild: PD)

Die Kinder Jan, Pascal, Marco, Jana, Lea, Runa, Hanna, Ben und Theo sowie die drei Sängerinnen Ylva, Susanne und Annamaria führten das Krippenspiel auf. (Bild: PD)

Wochen zuvor wurde fleissig geprobt, Texte auswendig gelernt und Kostüme anprobiert. Begleitet wurde die Aufführung von einer eigens zusammengesetzten Band und drei Sängerinnen. Beim diesjährigen Stück spielten die Schafhirten die Hauptrolle. Es ist eine besonders helle Nacht, als ein Engel erscheint und die Hirten auf den Weg zu einem Stall schickt. Dort soll ein Kind in der Krippe liegen, welches einmal Frieden und viel Glück in die Welt bringen werde.

Bevor die Hirten aufbrechen, hören sie ein ängstliches Schaf blöken, es ist das kleine schwarze Schaf, und es ist verletzt. Die Hirten verbinden die Wunde und vermuten, dass es von einem Wolf gebissen wurde. Das kleine Schaf hat Angst und will nicht alleine zurückbleiben, darum nehmen es die Hirten mit auf den Weg.

Sie treffen Maria und Josef, als sie mit dem Kindlein bereits wieder unterwegs sind. Die Schafhirten zeigen ihnen den richtigen Weg, weil sie sich auf den Weiden gut auskennen. Dann gehen sie doch noch in den Stall hinein, weil sie wissen möchten, wo das Kindlein geboren wurde. Das kleine Schaf darf sich hinlegen, und auch die Hirten benötigen etwas Ruhe.

Vielleicht sind sie selber Engel

Da kommen die Könige nochmals in den Stall zurück und fragen die Schafhirten ebenfalls nach dem Weg. Auch sie erzählen von einem Kind, das einmal ein ganz neuer König werden soll, nämlich ein König der Liebe, und das Kind habe jetzt schon ganz viel Liebe ausgestrahlt. Die Hirten weisen den Königen den richtigen Heimweg.

Auf dem Rückweg sind sich die Hirten nicht sicher, ob sie wirklich einen Engel gesehen haben. Gibt es überhaupt Engel? Vielleicht sind sie selber Engel gewesen, für eine Familie mit einem Kind, für die Könige und für ein kleines Schaf. (pd)