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SEVELEN: Schüler treffen Künstler

Die Schülerinnen und Schüler des Lernateliers durften sich kürzlich mit dem Künstler Gert Gschwendtner aus Sevelen treffen. Die Kinder interessierten sich sehr für die Kunstwerke von Gert Schwendtner und diskutierten neugierig mit ihm.
Gert Gschwendtner zeigte den Schülerinnen und Schülern aus Sevelen auf, dass Kunst für ihn eine Art der Philosophie darstellt. (Bild: PD)

Gert Gschwendtner zeigte den Schülerinnen und Schülern aus Sevelen auf, dass Kunst für ihn eine Art der Philosophie darstellt. (Bild: PD)

Als die Schülerinnen und Schülern des Lernateliers von Markus Bernet im letzten Herbst den Weg auf dem Gedankenberg in Sevelen begangen haben, konnten sie sich noch nicht vorstellen, dass sie einmal dem Künstler persönlich begegnen würden. Spontan haben aber Gert Gschwendtner und Mali Gubser die beiden Klassen zu sich nach Hause eingeladen.

Der Künstler leitete die Kinder bei der Bildbetrachtung ganz sorgfältig an. Ein Kind sagte: «Diese Striche sehen aus wie Tannennadeln, und das Ganze kommt mir vor wie ein Schatten eines menschlichen Gesichts.» Schnell begriffen die Kinder, dass hier nicht die Sahara gemalt war, sondern dass die braune Farbe uns nur vorkommt wie eine Wüste, unterbrochen von Schriftzeichen und Wörtern.

Der Erstellung des Kunstwerkes gingen lange gedankliche Überlegungen voraus. Die handwerkliche Umsetzung, die viel Geschick und Erfahrung erfordert, fällt jedoch Gert Gschwendtner in einem produktiven Arbeitsgang leicht. Er hat es vortrefflich verstanden, den Kindern anhand von weiteren Kunstwerken und Installationen aufzuzeigen, dass Kunst für ihn eine besondere Art der Philosophie darstellt.

Ein Kunstwerk für die Trienale in Spanien

Aktuell ist Gert Gschwendtner unter anderem mit der Planung eines Kunstparks für Sevelen/Issum beschäftigt sowie der Anfertigung eines Kunstwerkes für die Trienale in Denia, Spanien. Die Kinder konnten erfahren, dass der Künstler vor wenigen Tagen diese Installation aus massiver Bronze direkt aus der Giesserei nach Sevelen überführt hat. Jetzt geht es noch darum, dass der Pavillon für die Ausstellung, die vom September 2018 bis Februar 2019 stattfindet, vom Künstler geplant und ausgeführt wird.

Die Kinder interessierten sich sehr für die Kunstwerke von Gert Gschwendtner und wollten immer mehr Arbeiten von ihm sehen. Neugierig und wissbegierig verwickelten sie den Künstler in ein tiefsinniges Gespräch. Glücklich und schweren Herzens verabschiedeten sie sich schliesslich von Gert Gschwendtner. (pd)

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