SEVELEN: Präzisionsarbeit war gefordert

Der Durchlass für den Sevelerbach unter der dereinst verlegten Schildstrasse wurde vergangene Woche erstellt. Ein grosser Pneukran war im Einsatz, um die vier je sechs Tonnen schweren Wellstahlprofile zu bewegen.

Heini Schwendener
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Die Wellstahlprofile wurden vor Ort zusammengeschraubt. Beidseits ausserhalb der grossen Steine im Wasser ist das Fundament für den Durchlass. (Bild: PD)

Die Wellstahlprofile wurden vor Ort zusammengeschraubt. Beidseits ausserhalb der grossen Steine im Wasser ist das Fundament für den Durchlass. (Bild: PD)

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

Die Arbeiten für die Verlegung der Schildstrasse in Sevelen gehen planmässig voran. Vergangene Woche wurde die Brücke über den Sevelerbach in Angriff genommen. Nachdem zuvor beidseitig des Wasserlaufs die Streifenfundationen mit insgesamt 48 Mikropfählen erstellt worden ­waren, galt es nun, vier vorge­fertigte Wellstahlprofile auf diesen Fundationen zu platzieren und sie dann zusammenzuschrauben.

Die vier je sechs Meter langen Teile der Brücke – man könnte sie auch als Durchlass bezeichnen – waren auf der Baustelle aus verschieden grossen Einzelteilen zusammengebaut worden. Um die je etwa sechs Tonnen schweren Wellstahlprofile überhaupt be­wegen zu können, musste ein ­riesiger Pneukran aufgeboten werden.

Dass die vier Teile, die letztlich zu einem 24 Meter langen Durchlass zusammengeschraubt wurden, anfänglich nicht ganz ge­nau in die vorbereiteten Streifenfundationen passen wollten, bereitete den Profis auf der Baustelle kein grosses Kopfzerbrechen, ganz nach dem Motto: Probleme sind da, um gelöst zu werden. Die ­Brücke über den Sevelerbach ist so robust gebaut, dass sie auch den Anforderungen einer Kantonsstrasse genügt.