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SEVELEN: Pelzige und gefiederte Kinderlieblinge

Am Samstag und Sonntag führte der Ornithologische Verein Sevelen die traditionelle Kleintierschau durch und feierte zugleich sein 100-Jahr-Jubiläum.
Hans Hidber
Ein «schnusiges» Häschen. (Bilder: Hans Hidber)

Ein «schnusiges» Häschen. (Bilder: Hans Hidber)

Die zweitägige Ausstellung stand im Zeichen des 100-Jahr-Jubiläums, das vor allem abends mit musikalischer Unterhaltung im Festzelt gefeiert wurde. Bei den ausgestellten Kaninchen und Hühnern fanden bei Kindern vor allem die Jungtiere wie herumhoppelnde Häschen oder Küken, die sich um ihre «Mama» scharen, den grössten Zuspruch. «Sie sind einfach so schnusig», meinte ein kleines Mädchen. Aber auch ein respektabler Güggel samt seiner Partnerin fand wohlwollende Beachtung, besonders, wenn er sich in Positur setzte und kräftig krähte. Dass Huhn nicht einfach Huhn ist, zeigte sich in den farbenfrohen «Trachten» der verschiedenen Rassen. Beim Stand der Fellnähgruppe Buchs wurde die Möglichkeit genutzt, unter kundiger Anleitung kleine Bastelarbeiten mit Fellmaterial auszuführen.

Wechselhafte Vereinsgeschichte

Aus Anlass des 100-Jahr-Jubiläums des OV Sevelen hat Vereinspräsident Ido Ronchis aus 100 Protokollen die wichtigsten Geschehnisse der Vereinsgeschichte für die Festschrift herausgeschrieben. Die Gründungsversammlung fand am 30. Juni 1917 statt. Die Fleischknappheit im Ersten Weltkrieg war ein Hauptmotiv für die Kaninchenhaltung und den vereinsmässigen Zusammenschluss der Züchter. Von 1934 bis 1941 gab es einen Dornröschenschlaf, bis im November 1941 dem Verein wieder auf die Beine geholfen wurde. 1972 wurde die Hütte auf Habera eingeweiht. Diese und auch das umgebende Gelände haben sich bis jetzt gut bewährt, was sich auch an dieser Ausstellung mit Jubiläumsanlass zeigte.

Von Vereinspräsident Ido Ronchis und Kaninchenobmann Werner Frey waren die interessierenden Eckdaten zu erfahren: Die Abteilung Natur- und Vogelschutz betreut rund 80 Nistkästen für Singvögel, acht Kästen für Schleiereulen, vier für Turmfalken, vier für Waldkäuze und sechs Nistgelegenheiten für Wasseramseln. Der Verein hat derzeit sieben Züchter im Alter von acht bis 75 Jahren, wovon eine Jungzüchterin. Es werden Kaninchen und Hühner gezüchtet. Welche Tipps gibt es für Jungzüchter oder solche, die es werden wollen? «Man wendet sich am besten an den Obmann der zuständigen Abteilung», so Werner Frey.

«Wir stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite, sei es die Begleitung an Ausstellungen oder auch züchterisch. Wir schauen regelmässig bei ihnen vorbei und suchen auch nach einer Lösung, wenn die Wohnverhältnisse keine Kleintierhaltung zulassen», so Frey abschliessend.

Hans Hidber

redaktion@wundo.ch

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