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SEVELEN: Musikalisch hochstehend

Die gutbesuchte Neujahresbegrüssung im Gemeindesaal konnte mit zwei Höhepunkten aufwarten: Der Verleihung des Prix Benevol und den wunderbaren musikalischen Einlagen von Ariana und Alesh Puhar.
Heini Schwendener
Ariana und Alesh Puhar ernteten für ihre musikalischen Intermezzi am Neujahrsempfang tosenden Applaus. (Bilder: Heini Schwendener)

Ariana und Alesh Puhar ernteten für ihre musikalischen Intermezzi am Neujahrsempfang tosenden Applaus. (Bilder: Heini Schwendener)

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

So schnell dürften die vielen Leute, die am Freitag der Neujahrsbegrüssung der Gemeinde Sevelen beiwohnten, diesen Abend nicht mehr vergessen. Grund war das musikalische Rahmenprogramm mit der hervorragenden, mehrfach ausgezeichneten Violonistin Ariana Puhar, die am Klavier von ihrem Vater Alesh be-gleitet wurde. Wie Gemeindepräsident Roland Ledergerber einleitend mit Stolz vermerkte, soll das Einbürgerungsgesuch der Beiden auf gutem Weg sein.

Ariana Puhar war unter anderem Gewinnerin des schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs 2017. Sie studiert in Berlin und hat für den Auftritt in Sevelen eine Dispens erhalten. So kam das Publikum in den Genuss eines musikalisch hochstehenden «Kurzkonzerts», weil Ariana und Alesh Puhar lediglich für die musikalischen Intermezzi während der geselligen Neujahrsbegrüssung besorgt waren. Mit tosendem Applaus der Sevelerinnen und Seveler wurden die Beiden verabschiedet. Roland Ledergerber überreichte je ein Präsent, denn die Beiden waren ohne Gage aufgetreten.

3. Prix Benevol für die Solidaritätsgruppe Sevelen

Alle drei Jahre wird der Prix Benevol verliehen. Damit werden «innovative und nachhaltige Aktivitäten im Bereich der Freiwilligenarbeit ausgezeichnet», so der Gemeindepräsident. Verliehen wurde der 3. Prix Benevol an die Solidritätsgruppe Sevelen, die Ende Oktober 2015 gegründet worden war. Gross war die Freude bei Elisabeth Gantenbein und Ruth Kühne, die in der Folge ihren Verein vorstellten.

Der Verein Solidaritätsgruppe Sevelen kümmert sich um geflüchtete Menschen, die in Sevelen ankommen und auf ihre Aufenthaltsbewilligung warten (der W&O hat verschiedentlich berichtet). Für die Solidaritätsgruppe ist vor allem der Deutschunterricht sehr wichtig, denn ohne Deutschkenntnisse gebe es keine Begegnung und keine Verständigung. Der Preis gebe ihnen Mut, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen, sagten Elisabeth Gantenbein und Ruth Kühne. Sie bedankten sich bei der Gemeinde im Namen der ganzen Gruppe sowie deren Schülerinnen und Schüler.

Zum Auftakt der Neujahrsbegrüssung hatte Roland Ledergeber die Gemeinde vorgestellt, auch darum, weil unter den Gästen viele Neuzuzüger waren. Sevelen sei eine beliebte Wohngemeinde und ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit rund 5000 Einwohnerinnen und Einwohnern, so Ledergerber. Er zeigte sich stolz über die moderne Infrastruktur, die guten Schulen sowie «das offene Gemeinschaftsleben», das auch von den rund 80 Vereinen mitgeprägt werde.

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