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SEVELEN: Ersatzwahl in den ­Kirchenverwaltungsrat

Die katholische Kirchgemeinde will den ­Steuerfuss bei 20 Prozent belassen.

Dem Amtsbericht 2017 des Präsidenten der Kirchenverwaltungsrates, Julius Hirtenlechner, ist zu entnehmen, dass sich die Zahl der Seveler Katholiken per Ende Jahr auf 1346 belief. Laut Pfarrstatistik gab es im vergan­genen Jahr 6 Taufen, 13 Erstkommunikanten und 5 Bestattungen. Per Ende Januar 2018 ist Kirchpflegerin Mechthild Zeschky zurückgetreten. An der Kirchbürgerversammlung vom 21. März gibt es darum eine Ersatzwahl in den Kirchenverwaltungsrat.

Defizit war kleiner als budgetiert

Die Jahresrechnung 2017 der ­Katholischen Kirchgemeinde Sevelen hat mit einem Aufwandüberschuss von 5179 Franken abgeschlossen, budgetiert worden war ein Defizit von 17 632 Franken. Positiv beeinflusst haben den Abschluss die Einsparungen in zahlreichen Bereichen einerseits sowie die leicht höheren Steuereingänge andererseits.

Der grösste Aufwandposten in der Verwaltungsrechnung 2017 machte der Bereich Seelsorge und Gottesdienst mit 224 391 Franken aus. Er lag rund 6000 Franken unter dem Budget.

Der Voranschlag 2018 rechnet mit einem Aufwand 619 200 Franken. Es wird ein Ausgabenüberschuss von 9725 Franken erwartet. Dieser soll mit einem ­Bezug aus den Reserven gedeckt werden. Der Kirchenverwaltungsrat beantragt der Kirchgemeindeversammlung, den Steuerfuss im laufenden Jahr weiterhin bei 20 Prozent zu belassen.

Neben Amtsbericht, Jahresrechnung 2017, Budget und Steuerplan 2018 sowie der Ersatzwahl in den Kirchenverwaltungsrat gibt es ein weiteres wichtiges Traktandum an der Kirchbürgerversammlung. Informiert wird über die Vereinbarung zum Zweckverband, zu dem sich die Kirchgemeinden der Seelsorgeeinheit Werdenberg zusammenschliessen werden. Denn für die Verwaltung der Seelsorgeeinheit müssen sich die beteiligten Kirchgemeinden bis Ende 2018 zu einem Zweck- oder Gemeindeverband gemäss Art. 140 ff. Gemeindegesetz zusammenschliessen. Im Amtsbericht des Präsidenten Julius Hirtenlechner heisst es dazu: «Damit decken sich die kirchlichen Seelsorgestrukturen wieder mit den staatskirchenrechtlichen Verwaltungsstrukturen, wie es früher mit Pfarrei und Kirchgemeinde im Grundsatz einmal war.»

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

Hinweis

Bürgerversammlung Katholische Kirchgemeinde Sevelen, Mittwoch, 21. März, 20 Uhr, Kirchenstübli.

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