SEVELEN: Durchs Band ein gefreutes Jahr

Die Gründe für den guten Rechnungsabschluss 2016 wurden am Dienstag an der Bürgerversammlung ebenso erläutert wie die künftigen Herausforderungen.

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Grosse Wellen warf die Bürgerversammlung zur Jahresrechnung 2016 am Dienstagabend nicht (vgl.AABB22W&O von gestern). Gemeindepräsident Roland Ledergerber, Gemeinderat Christian Gerhardt und Schulratspräsidentin Esther Hagmann begründeten die wichtigsten Abweichungen zwischen Budget und Rechnung, die zum Gewinn von 3,1 Millionen Franken beigetragen haben. Budgetiert waren 641 000 Franken Ertragsüberschuss.

Der Beitrag aus dem Finanzausgleich lag um 140 000 Franken über Budget. 380 000 Franken unter dem Voranschlag 2016 waren hingegen die Steuer­einnahmen. Ledergerber freute sich, dass alle Fachbereiche ihre budgetierten Ausgaben nicht vollumfänglich beansprucht hatten, so sparte die allgemeine Verwaltung 207 000 Franken ein und bei der sozialen Sicherheit be­trug der Minderaufwand gegenüber dem Budget 374 000 Franken.

Auch der Reingewinn des EWAABB22Sevelen war mit 757 000 Franken viel höher als erwartet. Alle Sparten haben zu diesem ­guten Ergebnis beigetragen. Und schliesslich brauchte auch die Schule 450 000 Franken weniger als budgetiert. Die Gründe sind vielfältig: Unter anderem weniger Oberstufen-Klassen, keine Time-out-Schüler, tiefere Lehrerlöhne wegen Pensionierungen. Die Baukostenabrechnung für den Umbau der Schule Rans lag 282 812 Franken unter dem bewilligten Kredit.

Der Gemeindepräsident erläuterte die Schwierigkeiten der Budgetierung. Es liege zudem in der menschlichen Natur, Aus­gaben grosszügiger und Einnahmen defensiver zu budgetieren.

Roland Ledergerber sagte, die finanzielle Situation der Gemeinde lasse erfreulichen Spielraum für die Zukunft offen. Das sei auch notwendig angesichts künftiger Herausforderungen. Als Beispiele nannte er den Neubau des Betagtenheims, die Standortfragen für Werkhof und Feuerwehr, die Zukunft von Drei ­Könige und Gemeindesaal usw. Der nächste Informationsanlass findet am 20.AABB22Juni statt. Dabei wird auch über den Stand der Schutzverordnung informiert, dies auf einen «Antrag» eines Bürgers. (she)