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SEVELEN: Die Seveler Schule benötigt dringend mehr Raum

An der Bürgerversammlung gaben die 16-Millionen-Bauvorhaben der Schule viel zu reden. Informiert wurde auch über den neusten Stand des Bauprojekts Betagtenheim.
Für die Schulraumerweiterung Gadretsch wird ein Baukredit von 12,1 Millionen Franken notwendig. (Bild: Heini Schwendener)

Für die Schulraumerweiterung Gadretsch wird ein Baukredit von 12,1 Millionen Franken notwendig. (Bild: Heini Schwendener)

Heini Schwendener

Im ersten Teil der Bürgerversammlung gab es weder Anlass zu Kritik noch zu Fragen – der gute Rechnungsabschluss 2017 wurde diskussionslos genehmigt. Das änderte sich, als Gemeindepräsident Roland Ledergerber und Schulratspräsidentin Esther Hagmann die Bauprojekte Galstramm und Gad-retsch vorstellten. Die Schule benötigt dringend mehr Raum, um den quantitativen und qualitativen Ansprüchen an den Schulbetrieb längerfristig gerecht zu werden. Das ist unbestritten.

Wie dies allerdings umgesetzt werden soll, das löste eine rege Diskussion aus. Beim Schulhaus Gadretsch sollen gemäss Bauprojekt 12,1 Millionen Franken investiert werden. Dafür gibt es unter anderem sieben Klassenzimmer mit Gruppenräumen. Kinderbetreuung und Kindertagesstätte werden ausgebaut und es entstehen zwei zusätzliche Kindergärten. Für das Schulhaus Galstramm wird ein Baukredit von 3,89 Millionen Franken beantragt und die zusätzlich notwendigen Eingriffe für die Erdbebenertüchtigung belaufen sich auf 1 Million Franken. Entstehen sollen vier Klassenzimmer mit Gruppenräumen sowie eine Bibliothek/Mediathek.

Minergie-P, oder doch nicht?

Beide Schulraumerweiterungen sollen im Minergie-P-Standard gebaut werden. Dieser Anspruch sowie auch teilweise falsche (Kubatur-)Berechnungen bei der Vorstudie haben dazu geführt, dass die Kosten nun viel höher sind als noch im Vorjahr erwartet worden war. Damit waren verschiedene Kritiker auf den Plan gerufen. Sie meinten, man könnte auch einfacher als im Minergie-P-Standard bauen, es genüge doch eigentlich, die minimalen energietechnischen Vorgaben zu erfüllen. Vor allem über die Lüftung wurde heftig debattiert – hat ein Minergie-P-Gebäude eine «Zwangs-» oder eine «Komfortlüftung»?

Der Gemeinderat erntete für seinen Vorschlag aber nicht nur Kritik, es gab auch Stimmen, die dafür plädierten, eine nachhaltige Lösung anzustreben, und das sei nun einmal der Minergie-P-Standard. Ein Antrag von Hardy Rothenberger, der für die Urnenabstimmung über die Baukredite am 10. Juni zwei Varianten (mit und ohne Minergie-P) verlangte, wurde mit 48 Ja- gegen 59-Nein-Stimmen abgelehnt.

Der Gemeinderat führt am 15. Mai eine Informationsveranstaltung über diese, für die Schule zentralen Bauprojekte durch. Sagt am 10. Juni die Bürgerschaft an der Urne Ja zu den beiden Baukrediten, ist der Baustart für 2019 und der Bezug der neuen Schulräume auf Frühjahr bzw. Sommer 2020 vorgesehen.

Submissionsbeschwerde zurückgezogen

Gute Nachrichten gab es zum Bauprojekt Betagtenheim Büelriet. Die Submissionsbeschwerde des Architekturbüros, das den Projektwettbewerb gewonnen hatte, mit dem aber die Zusammenarbeit nicht klappte, wurde inzwischen zurückgezogen. Zehn Monate gingen deswegen verloren. Der Gemeinderat verfolgt nun das zweitrangierte Wettbewerbsprojekt weiter. Bis Ende April wird das Wettbewerbs- in ein Bauprojekt überführt. Der Baukredit für den Neubau des Betagtenheims soll im ersten Quartal 2019 bei der Bürgerschaft beantragt werden.


Gemeinderätin Ursula Wunder stellte schliesslich das überarbeitete Energiefondsreglement vor. Es ist wichtig für alle, die ihr Haus energetisch sanieren oder auf Elektromobilität im Strassenverkehr setzen wollen.

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