Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SEVELEN: Die Kinder waren voller Vorfreude

Erwartungsvoll und teils auch etwas aufgeregt fanden sich gestern Morgen beim Schulhaus Gadretsch die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler ein, begleitet von ihren Eltern und teilweise auch von den Grosseltern.
Heini Schwendener
Janis Büchel

Janis Büchel

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

Es ist kurz vor 10 Uhr. Angesichts der vielen Kinder, die sich vor dem Eingang zum Schulhaus Gadretsch versammelt haben, ist es er­staunlich ruhig. Eine grosse ­Lippe ­riskiert an diesem denkwürdigen Moment noch niemand, denn in wenigen Minuten beginnt für sie ihr erster Schultag. Die Kinder halten sich in der Nähe ihrer Eltern auf, winken einem neu eingetroffenen Gspänli zu oder mustern jene künftigen Mitschülerinnen und Mitschüler, die sich nicht schon vom Kindergarten oder aus der Nachbarschaft kennen.

Die Kinder tollen also für einmal nicht herum, sondern unterhalten sich mit Altersgenossen über den neuen Schulthek oder darüber, neben wem man im Klassenzimmer am liebsten sitzen möchte. Der W&O hat mit ­einigen Erstgix gesprochen.

Etwas aufgeregt und mit grossen Erwartungen

Janis Büchel hat sich sehr auf den ersten Schultag gefreut. «Meine Lehrerin heisst Frau Grimm», sagt er voller Stolz. Er gibt aber auch zu, dass er ein klein wenig auf­geregt sei. Am meisten freut er sich auf das Lesen. Auf die ­Frage, was er denn zum Znüni ­dabei habe, sagt er etwas schüchtern: «Ich glaube, nichts.» Schliesslich beginnt die Schule an diesem ­ersten Tag ja auch erst um 10 Uhr, und es gibt wahrscheinlich nicht am Morgen schon eine Pause. Auf das Mittagessen freue er sich aber schon jetzt, sagt Janis.

Voller Vorfreude ist auch Emily Krähenbühl mit ihren Eltern beim Schulhaus Gadretsch angekommen. Vor dem Mikrofon ist sie zuerst noch etwas schüchtern, doch dann beginnt auch sie zu ­erzählen. «Ich freue mich am meisten auf das Schreiben», sagt das aufgeweckte Mädchen, und auf eine entsprechende Frage des Journalisten: «Nein, ich habe zu Hause noch nicht geübt.» Schreiben und Lesen, dafür gehen die Erstgix ja nun auch zur Schule. Emily hat einen schönen Schulthek und erzählt stolz über den Inhalt: «Ein Etui, Farbstifte, ein Böxli mit einem Brötli und ein Freundschaftsbuch.» Sie sei am Sonntagabend etwas aufgeregt gewesen beim Einschlafen, aber jetzt sei es schon ganz gut.

David Bongardt lebt mit seinen Eltern seit dem Jahr 2000 in Sevelen. Etwas zurückhaltend geht er sein erstes «Zeitungsinterview» an. Dabei gesteht er: «Ich bin schon ein bisschen aufgeregt vor dem ersten Schultag.»Er freut sich am meisten auf das Lesen und Schreiben. Und auf den Inhalt seines Schultheks angesprochen, erwähnt David, was sonst niemand eingefallen ist, nämlich die Finken.

Mit einer riesigen Schultüte kreuzt Rayn Schneider beim Schulhaus Gadretsch auf. Er war soeben bei den Grosseltern in Deutschland in den Ferien, diese haben ihn zurück in die Schweiz gebracht und begleiten ihn auch gleich beim ersten Schultag. In Deutschland gehören die Schultüten zum ersten Schultag. Rayn freut sich darauf, dass er endlich lesen und schreiben lernen kann. «Und auf meine Lehrerin, die Frau Hintermann, freue ich mich auch». Er sei heute zwar etwas aufgeregt, in der Nacht habe er aber gut geschlafen, sagt Rayn Schneider.

Alessio Gerroni hat eine ältere Schwester, mit der er auch schon etwas über die Schule gesprochen hat. Trotzdem ist er etwas aufgeregt an seinem ersten Schultag. Der W&O spricht mit ihm gestern Mittag, nach seinen ersten Erfahrungen mit der ­Schule. Es habe ihm gefallen «und die ersten Hausaufgaben habe ich auch schon gemacht», sagt er voller Stolz. Er freut sich ebenfalls am meisten darauf, dass er lesen lernen wird.

Auch mit Martina Strojna sprechen wir nach den ersten Schulstunden. Selbstbewusst sagt die Kleine: «Ich war nicht auf­geregt vor meinem ersten Schultag.» Dem pflichtet ihre Mutter bei: «Martina hat sehr gut und lange geschlafen», im Vorfeld des ersten Schultages sei alles tipptopp verlaufen. Martina freut sich am meisten auf des Lesen, das Schreiben, das Turnen, auf die ­gemeinsamen Spiele.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.