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SEVELEN: Betagtenheim verzögert sich

Der Gemeinderat hat die schwierige Zusammenarbeit mit den Siegern des Architekturwettbewerbs beendet.

Am 7. Februar war in Sevelen das Siegerprojekt für das neue Betagtenheim Büelriet vorgestellt worden. Das Projekt mit dem klingenden Namen «Noeud Papillon» sollte in der Folge weiter bearbeitet werden. Die Gemeinde hat eine Baukommission unter dem Vorsitz von Roland Ledergeber gebildet und die Ausschreibungen der Bauleitung, des Bauingenieurs und verschiedener Fachplaner ist erfolgt.

«Die Gespräche mit den Wettbewerbsgewinnern verliefen jedoch sehr harzig», sagt der Gemeindepräsident, «bald haben wir realisiert, dass die Zusammenarbeit schwierig werden dürfte.» Nach etlichen «fruchtlosen Besprechungen» und mehrmonatigem «Treten an Ort» hat die Baukommission beim Gemeinderat beantragt, die Zusammenarbeit mit den Wettbewerbsgewinnern zu beenden und mit ihnen keine weiteren Verträge abzuschliessen. Der Seveler Gemeinderat hat darauf die Reissleine gezogen. Den Ratsverhandlungen ist zu entnehmen, dass es der Gemeinderat bedauert, nicht mit den Wettbewerbsgewinnern selber weiterarbeiten zu können. Doch der Entscheid habe sich nach diesen Erfahrungen einfach aufgedrängt, so Ledergerber.

Wurde bei der Vorstellung des Siegerprojekts noch gehofft, dass eine Urnenabstimmung über das Betagtenheim noch diesen Herbst stattfinden könnte, musste dieser Zeitplan sehr schnell revidiert werden. Das Frühjahr 2018 schien realistisch. Und nun also der Bruch mit dem Architekturbüro. Wie geht es weiter, und welche zeitlichen Auswirkungen hat dies?

Roland Ledergerber betont: «Das Siegerprojekt gehört uns. Wir schreiben nun den Auftrag für die Weiterbearbeitung des Projekts aus.» Dabei müssten aber natürlich urheberrechtliche Bestimmungen eingehalten werden. Ein solches Vorgehen komme in der Baubranche hin und wieder vor, hat der Gemeindepräsident in Erfahrung gebracht.

Sicher ist, dass die Bestellung eines neuen Planungsbüros das Projekt weiter verzögern wird. Ein Abstimmungstermin vor dem Herbst 2018 wäre inzwischen eine Überraschung. (she)

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