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SEVELEN: Auf die eigenen Stärken setzen

Bei seiner Unterhaltung vermochte der Jodlerklub Alvier zu begeistern. Mit Jodel, Theater und Musik wird ein Publikum angesprochen, das traditionelle Darbietungen liebt.
Adi Lippuner
Der Jodelklub Alvier, Leitung Timo Allemann (ganz rechts), bei der diesjährigen Unterhaltung im Seveler Gemeindesaal. (Bilder: Adi Lippuner)

Der Jodelklub Alvier, Leitung Timo Allemann (ganz rechts), bei der diesjährigen Unterhaltung im Seveler Gemeindesaal. (Bilder: Adi Lippuner)

Adi Lippuner

redaktion@wundo.ch

Zum Auftakt der Unterhaltungsabende lud der Jodelklub Alvier, Leitung Timo Allemann, am Samstag in den Gemeindesaal Sevelen ein. Mit Liedern verschiedener Komponisten, so bekannten Grössen wie Adolf Stähli, Ernst Sommer, Robert Fehlmann und Franz Stadelmann, aber auch Ueli Zahnd und Fredy und Michael Wallimann wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Auf der Bühne stand jeweils nicht nur der Gesamtchor, auch als Quartett und Duett vermochten die Jodlerinnen und Jodler zu überzeugen.

«Wermi gäh u Liebi säje, mängem tuet das ärdeguet!» So lautet der Schlusssatz der ersten Strophe des Lieds «Wermi, Trosch u Liebi schänke» von Ueli Zahnd. Dies ist eines der Jodellieder, das so richtig zu Herzen geht. Doch auch mit dem Auftakt zum Konzert, «Am Morga», von Franz Stadelmann, wurde das Publikum auf eine Reise mitgenommen. Wer geht nicht gerne im Sommer in den frühen Morgenstunden in die Berge, wandert ganz alleine durch die Natur und findet so zu sich selbst. Das Ganze gekonnt verpackt in eine feine Melodie und schon können sich die Jodelfans freuen.

Die Frühlingsgefühle wecken

Wie es zu den Jodelliedern passt, stehen Jahreszeiten, Natur, aber auch Gefühle und Heimatliebe in Zentrum. Kritiker reden oft von «heile Welt-Liedern». Doch für ein paar Stunden den Alltag vergessen, eintauchen in gekonnte Darbietungen, vor den inneren Augen eine Reise durch die Jahreszeiten machen und sich auf den Frühling einstimmen, diesen Genuss gönnen sich Jodelfreunde gerne. Ob mit «Liebensgefühl» von Ueli Zahnd, dem «Bietschhorn-Jutz» von Michael Wallimann, den Abendglocken, einem besinnlichen Lied von Ernst Sommer oder dem gefühlvoll intonierten «Säg mer, wenn dass d’Rose blüje», gesungen von Tanja Bless und Thomas Lenherr, diese Darbietungen treffen den Geschmack des Publikums.

Ergänzend zu den Jodelliedern gibt es jeweils musikalische Unterhaltung: Bei der Nachmittagsvorstellung war es die Familienkapelle Res und Andy Hanselmann mit ihren Kindern aus Räfis, am Abend sorgte «s’Echo vu Geschter» für schmissige Musik. Selbstverständlich gehören auch eine Tombola und die Sorge fürs leibliche Wohl zu einem rundum gelungenen Abend.

Blick in die Gerüchteküche

Mit dem Lustspiel in zwei Akten von Carmelo Pesenti, «En heisse Droht», kamen die Freunde der Theatergruppe auf ihre Kosten. Eine Magd mit «Haaren auf den Zähnen», ein Knecht, der ab und zu schwer von Begriff ist, eine Bäuerin, die um den Erhalt ihres Hofes kämpft, die Buchhalterin und ihre Rettungsidee, der Dorfpolizist und seine redefreudige Ehefrau sowie der Pfarrer bilden die Truppe, welche für Lacher, Verwirrung und Fröhlichkeit sorgten. Unter der Regie von Margrit und Hanspeter Stricker wurde erarbeitet, was auf der Bühne für Heiterkeit sorgte. Auch wenn die Hilfsbereitschaft von Magd und Knecht – doch Halt, der Inhalt des Stücks sei an dieser Stelle nicht im Detail verraten. Denn kommenden Samstag, 24. März, haben Jodel- und Theaterfreunde erneut Gelegenheit, den Unterhaltungsabend im «Hirschen», Weite zu besuchen und am Samstag, 7. April geht das Programm nochmals im Gemeindesaal Sevelen über die Bühne.

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