SEVELEN: Arbeitseinsatz in den ­Flumserbergen

Turnusgemäss zeichnete der Toldo-Standort Sevelen für die diesjährigen Zukunft-Toldo-Projekttage verantwortlich. Dabei wurde auch körperlich hart gearbeitet.

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Einer der «Unkrautvernichter» im Einsatz auf der Alp Grueb.

Einer der «Unkrautvernichter» im Einsatz auf der Alp Grueb.

Der Event führte die 15 Lernenden der Toldo-Gruppe auf 1400 m ü. M. in die Flumserberge. Im Skigebiet Maschgenkamm-Leist wurden Wanderwege instand gesetzt, Strassen unterhalten und auf der Alp Grueb Unkraut vernichtet. Das Restaurant Molseralp bot den Toldo-Lernenden für die dreitägigen Projekttage Quartier. Mit der ausgezeichneten Verpflegung war aber natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. An den beiden ersten Tagen war ­körperliche Arbeit angesagt, am ­dritten Tag stand ein Workshop mit den Lernenden auf dem ­Programm.

Treffpunkt am Montagmorgen war die Talstation der Maschgenkammbahn. Nach einer Begrüssung durch Brigitte Leiter, Verantwortliche Events Flumserbergbahnen, ging es bergwärts. Bei strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein wurden die Lernenden in zwei Gruppen aufgeteilt. Unter der Leitung von Rolf Bärtsch und zwei weiteren Mitarbeitern der Flumserbergbahnen war als erste Arbeit für die grössere Gruppe das «Fötzele» der Skipiste auf den Leist (2222 m ü. M.) angesagt. Nach dem Mittagessen und am Dienstag standen dann die Instandstellung von Wanderwegen sowie der Unterhalt von Naturstrassen im Skigebiet auf dem Programm.

Die zweite Gruppe arbeitete während zweier Tage auf der Alp Grueb in Diensten der Orts­gemeinde. Betreut wurden sie dabei von Daniel Schneider. Hier ging es darum, die 128 Hektaren grosse Alp von Unkraut zu befreien. Dies geschah mit dem Einsatz von Unkrautvernichter, welcher von den Lernenden mittels Motor- und Handspritzen auf die unerwünschten Pflanzen gespritzt wurde.

Traditionelles Nachtessen und Workshop

Das Wetter machte glücklicherweise an beiden Tagen mit, sodass nach engagiertem Einsatz der Jugendlichen alle vorgesehenen Arbeiten erledigt werden konnten.

Nach getaner Arbeit stand am Dienstagabend das schon fast traditionelle Nachtessen mit der Geschäftsleitung und den Aus­bildungsverantwortlichen der Toldo-Gruppe auf dem Programm. Kulinarisch verwöhnt wurden alle durch das Team der Molseralp. Beim gemütlichen ­Zusammensein wurden die ­gemachten Erfahrungen unter­einander ausgetauscht.

«Pünktlich um 8 Uhr startete am Mittwochmorgen der Workshop. Ziel war es, das Projekt Zukunft-Toldo nach fünfjähriger Laufzeit aus Sicht der Lernenden wieder einmal kritisch zu hinterfragen. In zwei Gruppenarbeiten beantworteten sie diverse Fragestellungen und erarbeiteten mögliche Verbesserungsvorschläge. Diese wurden dann im Plenum vorgetragen und miteinander diskutiert.

Es kamen dabei sehr interessante sowie auch kreative Ideen zutage. Einige davon werden ­sicherlich in die Planung und Umsetzung der nächsten Projekttage mit einfliessen. (pd)