SEVELEN: Absterbende Bäume mit Heli aus steilen Hängen geflogen

Der Forstdienst muss handeln, wenn Gefahr für Menschen oder Gebäude besteht.

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Fast im Minutentakt transportiert der Helikopter einen Baumteil aus dem steilen Hang an der Felsengass in Rans. (Bild: Heini Schwendener)

Fast im Minutentakt transportiert der Helikopter einen Baumteil aus dem steilen Hang an der Felsengass in Rans. (Bild: Heini Schwendener)

Einige Schwachstellen im Seveler Wald hat die Forstgemeinschaft Grabus im Stampf in Sevelen und an der Felsengass in Rans ausgemacht. Wie Förster Peter Benz gegenüber dem W&O erklärte, haben vor allem absterbende Eschen die Forstgemeinschaft zum Handeln gezwungen. Denn abbrechende Äste oder gar umstürzende Bäume wären eine Gefahr für die angrenzenden Liegenschaften.

Das Problem: Die absterbenden Bäume befinden sich in steilen, nicht zugänglichen Hängen, wo ein sicheres Fällen ohne Gefährdung von Menschen oder Gebäuden kaum möglich ist. In solchen Situationen hilft häufig nur der Einsatz eines Helikopters.

Gestern war es in Sevelen wieder einmal soweit. Flug- und Forstprofis der Firma Rotex Helicopter AG rückten zu den ebenso beschwerlichen wie gefährlichen Arbeiten an.

Am Morgen kletterten die Forstleute auf die kranken Bäume, machten die Seile in den Kronen fest. Als dann der Helikopter ankam, ging alles sehr fix: Seile festgemacht, Kettensäge angesetzt, und schon wurden fast im Minutentakt Dutzende von Bäumen aus den steilen Hängen auf die Sammelplätze geflogen. Die perfekte Zusammenarbeit zwischen Pilot und Bodenpersonal ist unabdingbar, um einerseits speditiv und damit kostensparend, andererseits aber auch sicher zu arbeiten. Das geschlagene Holz – vorwiegend Eschen sowie einige ältere Eichen und Kirschbäume – können fast nur noch als Hackholz verwendet werden. (she)