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SENNWALD/ST.: Ein hochansteckendes Virus

Gallen Die vorbeugenden Massnahmen wegen des Verdachts auf eine Norovirus-Infektion im Altersheim Forstegg folgen staatlichen Empfehlungen.
Thomas Schwizer
Weil das Norovirus hochansteckend ist, wurden im Altersheim Forstegg verschiedene Hygiene- und Schutzmassnahmen ergriffen. (Bild: Corinne Hanselmann)

Weil das Norovirus hochansteckend ist, wurden im Altersheim Forstegg verschiedene Hygiene- und Schutzmassnahmen ergriffen. (Bild: Corinne Hanselmann)

Thomas Schwizer

thomas.schwizer@wundo.ch

Anfang Februar 2010 hatte das Landesspital in Vaduz zeitweise Besuche eingeschränkt, weil Patienten wegen einer Übertragung durch andere am Norovirus erkrankt waren. Zudem wurde die betroffene Abteilung des Spitals für einige Tage nicht weiter belegt. Die Spitalleitung gab damals bekannt, dass Noroviren sehr ansteckend seien und beim Menschen unangenehmen Brechdurchfall auslösen.

Die Spitalleitung hat sich damals, ebenso wie die Heim- und Pflegedienstleitung im Altersheim Forstegg aktuell, an die Empfehlungen gehalten, welche der kantonsärztliche Dienst des Kantons St. Gallen für Massnahmen in Alters- und Pflegeheimen festhält. Insbesondere während der Winterzeit komme es häufig zu Ausbrüchen des Norovirus, heisst es darin. Betroffen seien dabei häufig medizinische Bereiche, vor allem in Institutionen wie Alters- und Pflegeheimen, Rehabilitationskliniken und Spitälern.

Verdachtsfälle früh erkennen

Es gelte zum Wohle der Patienten und Bewohner sowie der Mitarbeitenden, einen Verdacht auf Noroviren rasch zu erkennen. Dann könne ein Ausbruch möglichst schnell gestoppt werden. Ein Verdacht besteht laut dem kantonsärztlichen Dienst, wenn mindestens zwei Fälle, die in einem Zusammenhang stehen, Symptome einer solchen Erkrankung aufweisen. Das gelte sowohl betreffend des zeitlichen Auftretens als auch der betreffenden Personen wie Bewohner und/oder Personal.

Als Massnahme zur Verhinderung der Ausbreitung wird die Isolation der Patienten/Bewohner mit Erbrechen und/oder Durchfall im Zimmer genannt. Sie sollen auch im Zimmer verpflegt werden. Ebenso sollen Gruppenaktivitäten während eines Ausbruchs auf der betroffenen Abteilung abgesagt werden. Im Altersheim Forstegg betraf dies die Fasnachtsfeier am Schmutzigen Donnerstag, die raschmöglichst nachgeholt werden soll. Weiter werden die Hygiene-Schutzmassnahmen für Personal, Besucher und Bewohner/Patienten genannt, die in Sennwald gelten.

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