SENNWALD/BUCHS: Jugendmusik wird neu vom Bund gefördert

Die Jugendmusik Sennwald ist die erste in der Region Werdenberg, welche vom Bund Fördergelder im Rahmen von «Jugend und Musik» erhält.

Alexandra Gächter
Drucken
Teilen

Alexandra Gächter

alexandra.gaechter@wundo.ch

Um die 120 Personen haben schweizweit die Ausbildung zum Leiter Jugend und Musik (J+M) absolviert. Im Kanton St. Gallen sind es eine Handvoll, in der Region Werdenberg gibt es nur einen, Roland Wohlwend. Der Sennwalder ist Dirigent bei der Musikgesellschaft Sennwald und der Jugendmusik Sennwald. Als Oberstufen- und Musiklehrer wurde er von den pädagogischen und musikalischen Modulen dispensiert. Ein Grundmodul musste er dennoch absolvieren. Als offizieller J+M-Leiter darf Wohlwend nun Fördergelder vom Bund beantragen. Das hat er gemacht.

3000 Franken für das Musiklager

«Das Bundesamt für Kultur hat mein Gesuch bereits bewilligt», so Wohlwend. Die Jugendmusik Sennwald darf dieses Jahr also mit einem Zustupf von 3000 Franken rechnen. Das Geld muss selbstverständlich sinnvoll eingesetzt werden, also für die Förderung der musikalischen Bildung. Die Jugendmusik Sennwald wird das Geld für das Musiklager im Herbst verwenden, wie Wohlwend sagt.

Seit elf Jahren reist die Jugendmusik Sennwald ins toggenburgische Stein in ihr Herbstlager. Mit dabei ist jeweils die Jugendmusik Buchs-Räfis und das Jugendorchester Ettenhausen.Um die 12 000 Franken kostet das Lager für die etwa 50 Teilnehmenden. Bis jetzt haben diese Kosten Sponsoren, Private, die Musikvereine sowie die Eltern der Kinder und Jugendlichen bezahlt. Pro Kind und Lager entsprach der Elternbeitrag 120 Franken. «Nun können wir uns überlegen, ob wir den Elternbeitrag heruntersetzen oder ob wir einen Mehrwert im Lager schaffen möchten», so Wohlwend. Ein Mehrwert könnte ein grösserer Ausflug sein oder ein spezielles Konzert. Ein solches gaben die Teilnehmenden des Lagers im vergangenen Jahr, anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Jugendmusik Sennwald. Das Konzert auf dem Säntis kostete 2 500 Franken und musste damals noch vollumfänglich vom Verein bezahlt werden.

Aktuelle Nachrichten