Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Sennwald wird zum Werdenberger Steuerparadies

Sennwald Der Gemeinderat wird der Bürgerversammlung vom 26. März beantragen, den Steuerfuss um 12 % von 110 auf neu 98 % zu senken. Dies teilte er gestern Abend mit. Die Verwaltungsrechnung der Einheitsgemeinde schliesst für das Jahr 2017 mit einem Überschuss von rund fünf Millionen Franken ab.

Der Gemeinderat habe an der Budgetsitzung vom sehr erfreulichen Rechnungsabschluss Kenntnis genommen, schreibt er. «Dank der sehr guten Finanzlage, der völligen Entschuldung und dem genügenden Eigenkapital, verbunden mit einem hohen Selbstfinanzierungsgrad», beantragt er die Steuerfusssenkung. Die von den Bürgern mitgetragene Politik, die Steuern dann zu senken, wenn dies verantwortbar und nachhaltig ist, sei «absolut» richtig gewesen. Die Gemeinde habe sich nicht nur völlig entschuldet, sondern weise sogar ein Nettovermögen auf.

Neu in den Top Ten der Steuerfüsse im Kanton

Sennwald hatte mit 110 % schon im Jahr 2017 den tiefsten Steuerfuss der Region Werdenberg und Obertoggenburg. Mit der erneuten Senkung um 12 % auf 98 % würde der Abstand zur «zweittiefsten» Stadt Buchs (118 %) deutlich ausgebaut. Seit 2013 senkte Sennwald den Steuerfuss jedes Jahr. Mit 98 % schafft die Gemeinde den Sprung in die Top Ten der tiefsten Steuerfüsse im Kanton. 2017 lagen Mörschwil mit 79, Balgach und Rapperswil-Jona mit 80 sowie Tübach mit 85 % vorne.

Zum sehr guten Sennwalder Rechnungsabschluss beigetragen haben vor allem die Steuern in allen Bereichen. Der Rat beantragt der Bürgerschaft, den Ertragsüberschuss für zusätzliche Abschreibungen von 690000 Franken zu verwenden, der Rest wird dem Eigenkapital zugeführt. Dieses würde nach der Gewinnverwendung 18 Millionen betragen.

Aufgrund der langjährigen Investitionsplanung warten auch keine grossen oder unerwarteten Investitionen. Die Nettoinvestitionen belaufen sich im 2018 auf rund 4,7 Millionen, wovon 2,6 auf die Wasserversorgung entfallen. Erstmals enthalten sind auch zwei Hochwasserschutzprojekte, die aufgrund des Naturgefahrenkonzepts ausgeführt werden sollen.

Das Budget 2018 sieht einen kleinen Aufwandüberschuss vor, der aus der Reserve gedeckt werden kann. (ch/pd)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.