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SENNWALD: Vorsorgliche Massnahmen ergriffen

Im Altersheim Forstegg gilt seit Donnerstag ein beschränkter Zugang für Besucher. Grund sind vorsorgliche Massnahmen gegen die Verbreitung des Norovirus, das eine akute Magen-Darm-Grippe verursacht.
Thomas Schwizer
Um der Verbreitung des Virus vorzubeugen, wird ein Mund- und Handschutz getragen. (Bild: Suann Basler)

Um der Verbreitung des Virus vorzubeugen, wird ein Mund- und Handschutz getragen. (Bild: Suann Basler)

Thomas Schwizer

thomas.schwizer@wundo.ch

Seit Donnerstagmorgen hat die Heim- und Pflegedienstleitung in Absprache mit dem Heimarzt alle erforderlichen Massnahmen ergriffen, die beim Auftreten des Norovirus ergriffen werden. Heimleiter Marco Vaccariello betont auf Anfrage, dass der Virus noch nicht nachgewiesen sei. Zwei Bewohner im Heim waren am Freitagmittag in Quarantäne. Ob sie wirklich am Virus erkrankt sind, steht noch nicht fest.

Da die Erkrankung höchst ansteckend ist, beuge man einer möglichen Verbreitung vor, stellt der Heimleiter fest. Man folge dabei den Empfehlungen des kantonsärztlichen Dienstes des Kantons St. Gallen.

Einer möglichen Übertragung vorbeugen

Die nach aussen auffallende vorbeugende Massnahme ist eine Zutrittsbegrenzung für Besucherinnen und Besucher. Einerseits schütze man diese selbst gegen eine Ansteckung mit dem Virus –falls dieser wirklich bei einer Patientin/einem Patienten aufgetreten ist. Andererseits soll damit auch die Gefahr einer allfälligen Weiterverbreitung durch persönlichen Kontakt vermindert werden. Ein Betretungsverbot gibt es allerdings nicht, am Empfang des Altersheim erhalten die Angehörigen der Bewohner gerne weitere Informationen.

Zu den Massnahmen gegen eine Weiterverbreitung und Ansteckung mit dem Norovirus gehören auch das Tragen eines Mund- und Handschutzes für alle Mitarbeitenden im Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, das Tragen von Einweg-Schuhüberzügen und der Einsatz von Desinfektionsmitteln. All dies ist im normalen Heimalltag nicht der Fall, wo der persönliche Kontakt ein wichtiger Teil der Betreuung ist.

Massnahmen gelten wohl auch am Wochenende

Vorerst seien die Massnahmen für 48 Stunden beschlossen worden, sagte der Heimleiter. Im Altersheim Forstegg wird man sie möglicherweise vorsorglich auch über das Wochenende noch weiterführen, sagte Marco Vaccariello. Denn man wolle die Risiken einer Ausbreitung des Virus möglichst verhindern, um die Heimbewohner, Mitarbeitenden und Besucher bestmöglich zu schützen. Das Norovirus tritt schwergewichtig im Winter auf und vor allem in Alters- und Pflegeheimen sowie Spitälern.5

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