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SENNWALD: Von Umbau bis Ersatzbau

Die Ortsgemeinde muss das Berggasthaus Alp Rohr erneuern, da dessen Infrastruktur für den Betrieb nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften genügt.
Hanspeter Thurnherr
Die Infrastruktur des Berggasthauses Alp Rohr erfüllt die gesetzlichen Anforderungen in mehrerer Hinsicht nicht mehr. (Bild: PD)

Die Infrastruktur des Berggasthauses Alp Rohr erfüllt die gesetzlichen Anforderungen in mehrerer Hinsicht nicht mehr. (Bild: PD)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Auslöser dafür, dass sich der Ortsverwaltungsrat Gedanken über die Sanierung des Berggasthauses unterhalb des Hohen ­Kastens machte, ist die Wasserversorgung. «Das Wasser muss bis heute abgekocht werden, um es als Trinkwasser, zum Ab­waschen und für die Zubereitung der Lebensmittel verwendet ­werden kann», erläutert Orts­gemeindepräsident Daniel Göldi dem W&O. Künftig müsse das Wasser des Gasthauses aber nach den Vorschriften des Lebensmittelgesetzes aufbereitet werden.

Doch nicht nur dies zwingt zu neuen Lösungen. «Das Gasthaus weist zu viele bauliche und infrastrukturelle Mängel auf», sagt Göldi. So machen auch gesetz­liche Vorgaben beim Brandschutz, der Arbeitssicherheit und der ­Lebensmittelhygiene Sanierungsmassnahmen unumgänglich. Denn damit verbunden sind für die Ortsgemeinde auch Haftungsfragen als Werkeigentümer.

Bereits an der vergangenen Bürgerversammlung im April beantragte der Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Sennwald einen Kredit für Vorstudien, dem die Bürgerschaft zustimmte. «An der kommenden Bürgerversammlung im April 2018 wollen wir der Bürgerschaft ein Projekt samt Gutachten und Antrag zu unterbreiten», umreisst Daniel Göldi das Ziel. Inzwischen hat der ­Verwaltungsrat als Vorstudien mehrere Varianten ausgearbeitet.

Drei Varianten vorgestellt

An einer Informationsveranstaltung am vergangenen Sonntag informierte der Ortsverwaltungsrat interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort auf der Alp Rohr über den baulichen Zustand und den Handlungsbedarf. Gleich­zeitig präsentierte Architekt Peter Büchel als Fachmann für das ­Bauen ausserhalb der Bauzone auch drei Varianten.

«Wir wollen so die Ortsbürgerschaft in den Entscheidungs­prozess einbinden und wollen spüren, ob wir auf dem richtigen Weg sind», erklärt Daniel Göldi dieses Vorgehen. Die Spann­weite der drei Projekte reicht von einem Umbau im heutigen Bestand über einen Umbau mit Anbau bis zum Abbruch und Ersatzbau. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Kostenschätzungen. Sie reichen von etwa 650 000 Franken bis zu zwei Millionen Franken.3

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