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SENNWALD: Verdacht auf Norovirus: vorsorgliche Massnahmen ergriffen

Im Altersheim Forstegg gilt seit Donnerstag ein beschränkter Zugang für Besucher. Grund sind vorsorgliche Massnahmen gegen die Verbreitung des Norovirus, der eine akute Magen-Darm-Grippe verursacht. Zwei Bewohner im Heim waren am Freitagmittag in Quarantäne. Ob sie wirklich an diesem Virus erkrankt sind, steht noch nicht fest.
Im Kontakt mit der erkrankten Person wird ein Mundschutz getragen, um einer Verbreitung des Virus vorzubeugen. (Bild: Susann Basler)

Im Kontakt mit der erkrankten Person wird ein Mundschutz getragen, um einer Verbreitung des Virus vorzubeugen. (Bild: Susann Basler)

Thomas Schwizer

Seit Donnerstagmorgen hat die Heim- und Pflegedienstleitung in Absprache mit dem Heimarzt alle erforderlichen Massnahmen ergriffen, die beim Auftreten des Noro-Virus ergriffen werden. Heimleiter Marco Vaccariello betont auf Anfrage, dass der Virus noch nicht nachgewiesen sei.

Da die Erkrankung höchst ansteckend ist, beuge man einer möglichen Verbreitung vor. Man folge dabei den Empfehlungen des kantonsärztlichen Dienstes des Kantons St.Gallen, sagt er.

Vorbeugende Massnahmen ergriffen

Die nach aussen auffallende vorbeugende Massnahme ist eine Zutrittsbegrenzung für Besucherinnen und Besucher. Einerseits schütze man diese selbst gegen eine Ansteckung mit dem Virus- falls dieser wirklich bei einer Patientin/einem Patienten vorhanden ist. Andererseits soll damit auch die Gefahr einer allfällige Weiterverbreitung durch persönlichen Kontakt vermindert werden.

Zu den Massnahmen gegen eine Weiterverbreitung und Ansteckung gehören auch das Tragen eines Mund- und Handschutzes für alle Mitarbeitenden im Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, das Tragen von Einweg-Schuhüberzügen und der Einsatz von Desinfektionsmitteln. All dies ist im normalen Heimalltag nicht der Fall, wo der persönliche Kontakt ein wichtiger Teil der Betreuung ist.

Sie gelten wohl auch am Wochenende

Vorerst seien die Massnahmen für 48 Stunden beschlossen worden. Im Altersheim Forstegg wird man sie möglicherweise vorsorglich auch über das Wochenende noch weiterführen, stellt der Heimleiter fest. Denn man wolle die Risiken einer Ausbreitung des Virus möglichst verhindern, um die Heimbewohner, Mitarbeitenden und Besucher bestmöglich zu schützen.

Besuche im Altersheim Forstegg in Sennwald sind wegen Verdacht auf Noro-Virus nur eingeschränkt möglich. (Bild: Corinne Hanselmann)

Besuche im Altersheim Forstegg in Sennwald sind wegen Verdacht auf Noro-Virus nur eingeschränkt möglich. (Bild: Corinne Hanselmann)

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