SENNWALD: Rekordergebnis für Raiffeisenbank

Erneut ein hervorragender Abschluss und positive Aussichten für die Zukunft: Die Zahlen der Raiffeisenbank Sennwald erfreuen Verwaltungsrat, Mitarbeitende und Genossenschafter.

Adi Lippuner
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Martin Ammann, Präsident des Verwaltungsrats, und Monika Göldi, Vorsitzende der Bankleitung. (Bild: Adi Lippuner)

Martin Ammann, Präsident des Verwaltungsrats, und Monika Göldi, Vorsitzende der Bankleitung. (Bild: Adi Lippuner)

Adi Lippuner

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321 stimmberechtige Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Raiffeisenbank Sennwald liessen sich am Freitagabend in der Mehrzweckhalle Sennwald von Verwaltungsratspräsident Martin Ammann und Monika Göldi, Vorsitzende der Bankleitung, über das Geschäftsjahr 2016 informieren. «Das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres ist erneut höher wie jenes des Vorjahres, und somit ist ein neues Rekordergebnis für 2016 Tatsache», so Martin Ammann.

Konkret heisst dies: «Die Bilanzsumme konnte um fünf Prozent auf 337 Millionen Franken gesteigert werden. Die Bank hält Kundengelder von 223 Millionen Franken, dies entspricht einer Steigerung von zwölf Millionen und die Kundenausleihungen nahmen um sieben Millionen auf 293 Millionen Franken zu. Der Geschäftsertrag liegt, gemäss den Ausführungen von Monika Göldi, bei 4,6 Millionen Franken und stieg gegenüber dem Vorjahr um 60 000 Franken.

2,5-Prozent-Verzinsung der Anteilscheine

Die Genossenschafter dürfen sich über eine Verzinsung von 2,5 Prozent ihres Anteilscheins freuen. Dafür werden vom Gesamtgewinn von knapp 692 000 Franken gegen 48 000 Franken ausgeschüttet. Der Rest des Gewinns wird für die allgemeinen gesetzlichen Reserven verwendet. Monika Göldi dazu: «Das erfreuliche Resultat widerspiegelt sich auch in der Entwicklung der Eigenmittel der Raiffeisenbank Sennwald, welche Ende 2016 32 Millionen Franken betrugen und somit den neuen Eigenmittelanforderungen der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma und des Bundesrats mehr als genügen.»

Geht es um die Ausleihungen für Kunden, pflege die Raiffeisenbank eine strenge Risiko- und Bonitätsprüfung, wie die Vorsitzende der Geschäftsleitung betonte. «Da wir unsere Hypotheken hauptsächlich im Geschäftskreis gewähren, wo wir den Immobilienmarkt genauestens kennen, ist unser Risiko dementsprechend klein.» Der Mitgliederbestand liegt bei 2602 Personen und das Genossenschafts- kapital beträgt knapp zwei Millionen Franken.

Fusion mit Werdenberg ist vorläufig vom Tisch

An der Generalversammlung 2015 wurden die Genossenschafter über die Aufnahme von Fusionsgesprächen mit der Raiffeisenbank Werdenberg informiert. Es blieb bei der Prüfung, wie die Mitglieder beider Raiffeisenbanken im Laufe des Jahres erfuhren. Martin Ammann dazu: «Eine Fusion hat nicht nur mit Zahlen zu tun, sondern auch mit ganz anderen Parametern wie Zielsetzungen, Mitarbeitende und nicht zuletzt strukturellen Begeben- heiten. Vor allem bei der Organisationsstruktur und der Strategie waren unsere Vorstellungen zu unterschiedlich. Deshalb haben sich beide Banken entschlossen, die Prüfung einer Fusion nicht weiter auszudehnen, zumal beide Unternehmen sehr gut autonom funktionieren und mit keinen Risiken konfrontiert sind.» Für den Präsident des Verwaltungsrats ist klar, dass die nächsten vier bis fünf Jahre aktiv keine Fusion mehr geplant wird. «Natürlich kann es immer wieder Umstände geben, die eine mehrjährige Planung umstossen.» Aber solche Szenarien seien weit entfernt, «denn die Mehrjahresplanung der Raiffeisenbank Sennwald ist festgelegt, und die Prognosen für die kommenden Jahre sind ausgezeichnet». Dazu gehöre auch der Verzicht auf Negativzinsen für Privatkunden.