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SENNWALD: Hoffen auf offene Türen

Mit der letzten zu bearbeitenden Gemeinde biegt das Projekt «Die Kunstdenkmäler der Schweiz» in der Region Werdenberg in die Zielgerade ein.
Corinne Hanselmann
Kirchen bieten oft interessante Details, wie hier ein Fenster in der Kirche Salez. (Bild: Kunstdenkmälerinventarisation)

Kirchen bieten oft interessante Details, wie hier ein Fenster in der Kirche Salez. (Bild: Kunstdenkmälerinventarisation)

Corinne Hanselmann

corinne.hanselmann@wundo.ch

Rund 60 Seiten im Band «Werdenberg» der Reihe «Die Kunstdenkmäler der Schweiz» (siehe Kasten) sind für die Gemeinde Sennwald reserviert. Was genau im Zentrum des Sennwalder Teils stehen soll, will die Kunsthistorikerin Carolin Krumm bei ihrer Arbeit vor Ort herausfinden.

Seit einigen Monaten ist sie in der Gemeinde tätig, besichtigt und erforscht interessante alte Gebäude. Bereits inventarisiert hat die Kunsthistorikerin etwa das Zehntenhaus und den «Löwen» in Salez wie auch das Gasthaus Schlössli in Sax. Vor Ort werden unter anderem Fotos gemacht, Pläne gezeichnet oder Materialproben entnommen, um das Alter zu bestimmen. Weitere Objekte wie Kirchen oder die Burgruine Hohensax stehen auf ihrer Liste, die sich ständig im Wandel befindet. Krumm interessiert sich auch für die Bauweise alter Häuser. Besonders faszinierend findet sie in der Gemeinde Sennwald die steinernen Turmbauten innerhalb von Häusern: «Manchmal sind sie von aussen kaum oder nicht sichtbar.»

Lokale Behörden sicherten die Unterstützung zu

Beim Treffen mit den Sennwalder Behörden betonten Moritz Flury-Rova, stellvertretender Leiter der kantonalen Denkmalpflege, und Carolin Krumm, dass es bei dieser Arbeit nicht darum gehe, die inventarisierten Baudenkmäler unter Denkmalschutz zu stellen. Der Gemeindepräsident Peter Kindler, Kirchgemeindepräsident Michael Berger und Hansueli Dütschler, Präsident der Ortsgemeinde Salez, sicherten Carolin Krumm ihre Unterstützung und den Zugang zu den entsprechenden Archiven zu (siehe Titelseite).

Damit Carolin Krumm ihre Arbeit gut und effizient verrichten kann, ist sie auf die Mithilfe der betroffenen Hausbesitzer angewiesen. Oft erfolge eine erste Kontaktaufnahme «über den Gartenzaun» oder aber per Telefon oder Brief. Sie erhofft sich danach offene Türen, um möglichst viel über die Geschichte des jeweiligen Gebäudes herauszufinden.

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