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SENNWALD: Auszeichnung geht ins Rheintal

Erstmals wurde in der Schweiz der Titel Samariter des Jahres vergeben. Aus fünf Kandidaten – zur Auswahl standen Paul Krähemann aus Wildhaus und vier Frauen – wählte die Jury Samariterin Esther Näf aus Widnau.
Esther Näf (rechts) nimmt als erste «Samariterin des Jahres» aus der Hand von Regierungsrätin Heidi Hanselmann die Auszeichnung entgegen. (Bild: Heidy Beyeler)

Esther Näf (rechts) nimmt als erste «Samariterin des Jahres» aus der Hand von Regierungsrätin Heidi Hanselmann die Auszeichnung entgegen. (Bild: Heidy Beyeler)

Heidy Beyeler

Die Veranstaltung zur Verleihung des Titels «Samariter des Jahres 2017» fand in feierlichem Rahmen am Samstag im Showroom der Kybun Sennwald statt. Rund 100 Besucher nahmen daran teil. Die Idee, besonders verdienten Samaritern mit der Verleihung des Titels «Samariter des Jahres» anzuerkennen, hatten Ursula Forrer, Präsidentin Samariterverband St. Gallen-Fürstentum Liechtenstein und ihr Team. Diese Geste kam bei den Leuten gut an, wie am Samstag zu spüren war. Ob es bei einer einmaligen Auszeichnung bleiben wird, zeigt sich in der Zukunft.

Die Zentralpräsidentin des Schweizerischen Samariterbundes Regine Aeppli amtete mit sieben weiteren Personen als Jurymitglied und meinte: «Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, weil es bei allen fünf Finalisten etwas gab, das mir gleichwertig schien, und somit eine Auszeichnung verdient hätten.»

Fünf Anwärter auf den Titel

Bevor offiziell bekanntgegeben wurde, wer nun «Samariter des Jahres» wird, stieg die Spannung im Publikum. Die fünf Anwärter stellten sich einzeln vor, und erzählten, weshalb sie als Helferinnen und Helfer im Samariterverein mitmachen. Natürlich engagieren sich alle Nominierten mit Feuer und Flamme im Verein. Aber jede Geschichte unterscheidet sich von den anderen.

Heidi Hanselmann, Regierungsrätin, Laudatorin und Preisübergeberin fühlte sich geehrt, dass sie zusammen mit der Gewinnerin Geschichte schreiben darf, «weil diese Verleihung heute das erste Mal durchgeführt wird». Sie erinnerte daran, dass das Wort Samariter «ein selbstlos helfender Mensch» bedeutet. «Und deshalb möchte ich mich bei allen Samaritern für ihr Engagement und ihre Arbeit bedanken.» Dann öffnete sie langsam das goldene Couvert und gratulierte der Gewinnerin, Esther Näf aus Widnau, herzlich. Sie zollte der ersten «Samariterin des Jahres» grosse Hochachtung für ihre Tätigkeit.

Verantwortlich für die Nachwuchsarbeit

Beim Samariterverein Widnau zeichnet Esther Näf verantwortlich für die Nachwuchsarbeit. Sie hat es geschafft, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Samariterverein zu reaktivieren. Als Kindergärtnerin versteht sie es, Kinder von klein auf spielerische Art zu begeistern. Und wie kam sie zum Samariterverein? «Über meinen Sohn», sagt Esther Näf. «Mein Sohn besuchte die Übungen für Help-Jungsamariter und so erfuhr ich auf diesem Weg, dass eine Unterstützung für die Leitergruppe gesucht wurde. Ich entschloss mich spontan für das Amt der Help-Leiterin.»

Mit ihrem Tatendrang ist es ihr gelungen, für den Samariterverein Widnau viele Neumitglieder zu gewinnen. Früher habe es ein bis zwei pro Jahr gegeben, heute seien es deutlich mehr, hiess es an der Veranstaltung. Zur Auszeichnung sagte Näf bescheiden: «Es gäbe sicher viele andere Samariter, die diesen Titel ebenso verdient hätten.» Esther Näf wird sich weiterhin stark für den Verein engagieren. Vor kurzem hat sie die Ausbildung zur Kursleiterin abgeschlossen. «Damit kann ich meine frühere Tätigkeit als Lehrperson und das Samariterwesen miteinander verbinden». Inzwischen ist Näf auch Vizepräsidentin.

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