SENNWALD: Alte Protokolle sind der Schlüssel zum Erfolg

Bis im Herbst 2018 erforscht die Historikerin Carolin Krumm die Kunstdenkmäler der Gemeinde für ein Buch. Dabei ist sie auf Unterstützung durch Behörden und Bevölkerung angewiesen.

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Carolin Krumm (Mitte) und Moritz Flury-Rova (rechts) stellten ihre Arbeit den lokalen Behördenvertretern Michael Berger, Peter Kindler und Hansueli Dütschler vor. (Bild: Corinne Hanselmann)

Carolin Krumm (Mitte) und Moritz Flury-Rova (rechts) stellten ihre Arbeit den lokalen Behördenvertretern Michael Berger, Peter Kindler und Hansueli Dütschler vor. (Bild: Corinne Hanselmann)

Corinne Hanselmann

Bei einem Treffen im geschichtsträchtigen Gasthaus Löwen in Salez stellten die Kunsthistorikerin Carolin Krumm sowie der stellvertretende Leiter der kantonalen Denkmalpflege, Moritz Flury-Rova, den lokalen Behörden ihre wissenschaftliche Arbeit für das Buchprojekt «Kunstdenkmäler der Schweiz» vor. Anwesend waren der Gemeindepräsident Peter Kindler, der Präsident der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde, Michael Berger, und der Präsident der Ortsgemeinde Salez, Hansueli Dütschler.

Im Gespräch klärte Carolin Krumm unter anderem, wo sich die Archive der verschiedenen öffentlichen Körperschaften befinden und ob sie Zutritt dazu haben kann. Denn das Lesen alter Protokolle ist ein wichtiger Teil ihrer Forschung. «Oft sind die Protokolle der Schlüssel zur Geschichte», sagt sie. Darin zeige sich, was die Gemeinde in früheren Zeiten besonders bewegt hat.

Auch wenn der offizielle Startschuss erst jetzt gefallen ist, arbeitet Carolin Krumm bereits seit einigen Monaten an der Erfassung der Objekte in der Gemeinde Sennwald. Der Band «Werdenberg» der Buchreihe «Kunstdenkmäler der Schweiz» soll Ende 2020 erscheinen.