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SENNWALD: Abschied mit Blumen

Höhepunkt der Delegiertenversammlung der Region Sarganserland Werdenberg (RSW) war die Würdigung des zurückgetretenen Präsidenten Rudolf Lippuner.
Hanspeter Thurnherr
Rudolf Lippuner (links) freut sich über die blumige Verabschiedung durch seinen Nachfolger Christoph Gull. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Rudolf Lippuner (links) freut sich über die blumige Verabschiedung durch seinen Nachfolger Christoph Gull. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Der neue Präsident Christoph Gull, Flums, verdankte die Arbeit von Rudolf Lippuner, der Ende 2016 als Gemeindepräsident von Grabs und als Präsident der RSW zurückgetreten ist. «Rudolf hat den Kurs und das Image der RSW von 2009 bis 2016 als Präsident geprägt und die Organisation um- und weitsichtig geführt», sagte Gull und überreichte ihm als Dankeschön einen Blumenstrauss, auch als Dank für dessen Gattin.

Rudolf Lippuner nutzte seine Dankesrede für einen Rückblick. Man habe zwar die Ziele in der Regionalpolitik nicht überall wie erhofft erreicht, auch weil sich der Kanton in gewissen Bereichen zurückgezogen habe und teilweise eine eigene Strategie fahre. Aber innerhalb der RSW habe man konstruktiv und kollegial zusammenarbeiten können. Er selber habe schon neue Aufgaben übernommen. Seit Anfang Jahr ist er im Regionalkomitee der Pro Senectute tätig. Weiters ist er mit einer Analyse beauftragt worden. Denn leider sei der Prozess, die Regionalen Potenzabklärungsstellen Repas im Kanton unter einem Dach zusammenzuführen, nicht gut verlaufen. Es sei unabdingbar, dass die Aufgaben zwischen Gemeinden (Sprachschulung und gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen) und den Repas (berufliche Integration) sauber aufgeteilt werden. «Diesbezüglich bin ich froh um Rückmeldungen von euch», schloss Lippuner.

Zu keinen Diskussionen Anlass gaben die übrigen Traktanden. Christoph Gull nannte als wichtige Themen des vergangenen Jahres die Vernehmlassung zur Überarbeitung des Richtplans, das 17. Strassenbauprogramm, die Totalrevision des Baugesetzes. Er lobte die Fitna-Techniktage als «Erfolgsstory», welche den Jungen praktischen Einblick in technische Berufe und in attraktive Firmen in der Region gebe.

Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn von 80 000 Franken, womit das Eigenkapital auf 335 000 Franken steigt. Budgetiert war ein ausgeglichenes Ergebnis. Das Budget 2017 rechnet mit einem kleinen Gewinn, dies bei einem gleichbleibenden Beitrag von 5 Franken pro Einwohner. Der Vorstand habe eine Senkung des Beitrags diskutiert. Doch weil unter anderem ein Strategieworkshop geplant ist,um sich vertieft mit der Zukunft auseinanderzusetzen, will er vorläufig am bestehenden Beitrag festhalten. René Lenherr und Annika Birrer, die beiden Mitarbeitenden der Geschäftsstelle, wurden zu ihrem Zehn-Jahre-Dienstjubiläum geehrt. Den Abschluss bildete ein Rundgang in der Gastgeberfirma Kybun AG.

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