Seniorenferien im Herzen der Schweiz

25 unternehmungslustige Leute beider Konfessionen reisten aus dem obersten Toggenburg in die Ferien. Die Fahrt führte über den Ricken an den Vierwaldstättersee. Auf dem Seelisberg hielten wir Mittagsrast. Bei herrlicher Aussicht wurde uns das Essen serviert.

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Die rüstigen Senioren aus dem obersten Toggenburg bei einer Rast in der Innerschweiz. (Bild: pd)

Die rüstigen Senioren aus dem obersten Toggenburg bei einer Rast in der Innerschweiz. (Bild: pd)

25 unternehmungslustige Leute beider Konfessionen reisten aus dem obersten Toggenburg in die Ferien. Die Fahrt führte über den Ricken an den Vierwaldstättersee. Auf dem Seelisberg hielten wir Mittagsrast. Bei herrlicher Aussicht wurde uns das Essen serviert.

Um 15 Uhr trafen wir in Sarnen ein. Der freundliche Wirt des Hotels Krone offerierte uns als Willkommensgruss einen Apéro und erzählte uns Interessantes über das eigene Haus. Beim Spaziergang zum Sarnersee staunten wir über die Markierungen der Überschwemmungen von 2005.

Am Dienstag führte uns der ehemalige Direktor des Gymnasiums Sarnen durch das Dorf und berichtete über die Geschichte und Architektur dieser alten Ortschaft. Sarnen liegt auf 437 m ü. M. und zählt rund 10 000 Einwohner.

Nach dem Mittagessen machten wir mit dem Motorschiff «Seestern» eine Seerundfahrt. Am Abend stand, wie bei den letzten Seniorenferien üblich, eine kurze Andacht auf dem Programm. Lina Koller hat diese bestens vorbereitet und gestaltet. Zum Abschluss sangen alle fröhlich mit beim «Wunschkonzert», begleitet am Klavier von Rainer Brändle. Am Mittwoch pilgerten wir nach Flüeli Ranft, dem grossen Kraftort, wo der Heilige Bruder Klaus als Ratgeber und Friedensstifter gewirkt hat.

Am Donnerstag führte uns das Postauto ins Melchtal und die Gondelbahn nach Melchsee-Frutt. Eine Wanderung dem See entlang führte uns zum Mittagshalt und das «Fruttibähnli» wieder zurück zur Bahnstation. Den Abend verbrachten wir wieder wie immer mit der kurzen Andacht, mit Singen, Spielen und Lachen.

Am Freitag reisten wir nach Giswil, wo eine grosse Skulptur des legendären «Schacherseppli» steht. Wir sangen aus voller Kehle sein Lied und wanderten zu einer komfortabel eingerichtet Grillstelle. Am Abend hiess es ein letztes Mal «juchze, singe, spile… und packe».

Am Samstag ging es dann nach einem Mittagshalt in Benken wieder Richtung Heimat. Für den besonders guten Reiseservice unseres Chauffeurs Hansueli Abderhalden bedanken wir uns herzlich. So durften wir wieder wunderschöne Ferien erleben dank der tadellosen Organisation und Betreuung von Emma Lutz, Lina Koller und Magda Brändle. (pd)