Senioren genossen das Tessin

Wildhaus-Alt St. Johann Von Alt St. Johann, Unterwasser und Wildhaus freuten sich 22 Seniorinnen und Senioren auf die Ferien im Tessin. Martin Flückiger und Walter Koller steuerten die bequemen Kleinbusse Richtung Splügen, wo der erste Kaffeehalt fällig war.

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Die reiselustige Seniorengruppe aus dem Obertoggenburg. (Bild: PD)

Die reiselustige Seniorengruppe aus dem Obertoggenburg. (Bild: PD)

Wildhaus-Alt St. Johann Von Alt St. Johann, Unterwasser und Wildhaus freuten sich 22 Seniorinnen und Senioren auf die Ferien im Tessin. Martin Flückiger und Walter Koller steuerten die bequemen Kleinbusse Richtung Splügen, wo der erste Kaffeehalt fällig war. Das Ferienhotel Casa Emmaus war unser Ziel. Nach dem Nachtessen hielten wir eine kurze Andacht, abwechselnd gestaltet von Magda Brändle, Emma Lutz und Lina Kolle. Beim Wunschkonzert, begleitet von Rainer Brändle, wurde frisch drauflos gesungen. Danach ging es lustig zu bei allerlei Spielen. Am Dienstag waren die Brissagoinseln das Reiseziel. Dort konnten wir die vielen exotischen Pflanzen bestaunen. Zum Nachtessen war Grillabend angesagt. Besuch gab es von Pfarrer Tobias Claudy, der auch die Abendandacht gestaltete. Am Mittwoch gab es eine Fahrt nach Cardada. Mit der Standseilbahn fuhren wir bis Madonna del Sasso, danach mit der Kabinenbahn nach Cardada. Dort konnten wir von der Aussichtsplattform von Mario Botta das herrliche Panorama geniessen. Einige fuhren noch mit der Sesselbahn auf die Cimetta, wo viele schöne Marmor- und Granitsteine aus den Tessiner Steinbrüchen, roh und geschliffen, ausgestellt sind. Am Donnerstag ging die Fahrt ins Maggiatal bis zum Dörfchen Mogno, das im Jahr 1986 mitsamt der Kapelle von einer Lawine verschüttet wurde. Mario Botta hat hier eine aussergewöhnliche Kapelle erbaut. Der berühmte Architekt reagierte so auf die Naturgewalten mit einem massiven Bau von sich überschneidenden Steinblöcken. Lina stimmte das «Üse Vater im Himmel» von Peter Roth an, und wir sangen voll Inbrunst mit. In Cevio gab es einheimische Spezialitäten zum Zmittag. Danach besichtigten wir den alten Dorfteil mit den Felsenkellern, wo einst Wein und andere Vorräte gelagert wurden. Am Freitag ging es in das einzigartige Verzascatal mit dem vom türkisfarbenen Wasser geschliffenen Bachbett. Zuhinterst, in Sognono wurde in einem Backhäuschen Brot gebacken. Im Dorfladen wurden viele selbst gestrickte, gefilzte, getöpferte Produkte verkauft. In der Kirche spielte Rainer auf dem Harmonium das «Happy Birthday» zu Linas Geburtstag. Am Samstag ging es wieder heimwärts über den Lukmanierpass nach Disentis. Im «Heidiland» bei Maienfeld verabschiedeten sich die Wildhauser von den St. Johannern. Eine von den Verantwortlichen gut organisierte Reise ging zu Ende. (ml)