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Seit 18 Jahren 13 Punkte

Das Restaurant Traube in Azmoos und das Restaurant Mühle in Oberschan erhielten vom Gastroführer Gault Millau je 13 Punkte, was für eine sehr gute Küche steht. Die «Mühle» erhält diese Punktzahl seit 18 Jahren.
Alexandra Gächter
Erhielten 13 Punkte von Gault Millau: Christian und Marianne Birchmeier-Bollhalder, Restaurant Mühle, Oberschan. (Bild: PD)

Erhielten 13 Punkte von Gault Millau: Christian und Marianne Birchmeier-Bollhalder, Restaurant Mühle, Oberschan. (Bild: PD)

«Bodenständig, gepflegt und von tüchtigen Wirtsleuten zuverlässig geführt: Die <Mühle> im verschlafenen Dörfchen hoch über dem Rheintal ist ein Gasthaus, wie man es hierzulande schätzt. Es gibt Einheimisches und Saisonales in bester Qualität.» Das schreibt der Gastroführer Gault Millau über das Oberschaner Restaurant. 13 Punkte erhielt die «Mühle». Das steht gemäss Gault Millau für eine sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet.

Ambiance, Service und Weinkarte im Beschrieb

Die Punkte vergibt Gault Millau ausschliesslich für die Leistung im Teller. «Ambiance, Service und die Weinkarte werden im Text wohl beschrieben, haben aber keinen direkten Einfluss auf die Note», sagt Gault-Millau-Chefredaktor Urs Heller.

Nach Fernseh-Ausstrahlung ging die Post ab

13 Punkte, so viel erreichte im Werdenberg und Obertoggenburg ausser der «Mühle» nur noch die Azmooser «Traube». Was für viele andere Restaurants unerreicht bleibt, ist für die «Mühle» Standard. Seit 18 Jahren erhalten sie jedes Jahr 13 Punkte. «Wir sind seit dem ersten Jahr von Gault Millau ausgezeichnet», sagt Gastgeber Christian Birchmeier-Bollhalder. Einen grossen Druck verspüre er deswegen nicht. «Wer 16 Punkte oder mehr hat, steht sicher unter Druck, die Punktzahl halten zu können. Wir hingegen bedienen jede Kundschaft.» Im Restaurant Mühle kann der Gast auch ein Cordon bleu oder einen Wurstsalat essen. «Wer 16 Punkte hat, bietet das nicht an. Deswegen streben wir auch nicht 16 Punkte an», so Birchmeier-Bollhalder.

In einem der Vorjahre wurde die «Mühle» an einem Muttertag getestet. «Das weiss ich deswegen, weil wir das im Führer beschriebene Menu nur an diesem Tag anbieten.» Der Muttertag sei für sie der strengste Tag. «Das Haus ist dann voll.» Den Testesser überzeugten sie trotzdem. «Die Qualität konnten wir somit auch unter Stress gewährleisten», so Birchmeier-Bollhalder.

Den Eintrag im Gault Millau bezeichnet er als Bestätigung für ihre tägliche Arbeit. Vor allem aber sei es eine Plattform, auf der man registriert ist. «Das ist vorteilhaft, um Kunden zu gewinnen, die nicht aus der Region stammen.» Neben dem Eintrag im Gault Millau erhielt die «Mühle» zwei Gabeln vom Guide Michelin, ist vom Guide Bleu ausgezeichnet und bei der Gilde Schweizer Gastronomen dabei. Den grössten Werbeeffekt erzielte das Restaurant aber nicht durch diese Auszeichnungen, sondern durch die Teilnahme bei «Mini Beiz – Dini Beiz» im Schweizer Fernsehen. «Nach dessen Ausstrahlung ist die Post abgegangen bei uns. 2015 war deshalb unser bestes Jahr seit dem Start vor 19 Jahren», sagt Christian Birchmeier-Bollhalder.

«Dessert der <Traube> muss sein»

Von den Gault-Millau-Köchen erwartet Heller, dass sie mit Frischprodukten arbeiten und ihre Fonds und Saucen selber herstellen. Die Kreativität und Professionalität der Zubereitung wird ebenfalls bewertet. Wichtig sei, dass aus dem Angebot eine klare Handschrift herausgeht. «Und wir wollen Leidenschaft für den Job spüren», so Heller. Über das andere Gault-Millau-Restaurant der Region, die Traube Azmoos, steht: «Giovanni Dutto und Ursula Hess bringen das Piemont ins St. Galler Rheintal. Der Patron und Küchenchef hat seine Gäste auf charmante Weise im Griff.» Und weiter: «Ein Dessert in der <Traube> muss sein», schrieb der Testesser nach dem Genuss von Semifreddo al torrone, das auf der Karte stand. «Hübsche Auswahl von italienischen Weinen, sehr faire Preise.» Ebenfalls 13 Punkte gab es dafür. Es ist die dritte Auszeichnung von Gault Millau, welche die «Traube» erhalten hat. Die Gastronomie bezeichnet Dutto als schwieriges Geschäft. «Allen Leuten Recht getan ist eine Kunst, die niemand kann», sagt der Gastgeber der «Traube», Giovanni Dutto.

Erhielt dieses Jahr ebenfalls 13 Punkte vom Gastroführer Gault Millau: Giovanni Dutto, Restaurant Traube, Azmoos. (Bild: Alexandra Gächter)

Erhielt dieses Jahr ebenfalls 13 Punkte vom Gastroführer Gault Millau: Giovanni Dutto, Restaurant Traube, Azmoos. (Bild: Alexandra Gächter)

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