Schwuler Regierungsrat

Der St. Galler Regierungsrat Martin Klöti (FDP) ist seit Anfang Dezember Präsident der Aids-Hilfe Schweiz. Der frühere Neckertaler Lehrer und Arboner Stadtpräsident will seine Lebenserfahrungen als Homosexueller nutzen und sich für die Anliegen HIV-Betroffener einsetzen.

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Der St. Galler Regierungsrat Martin Kloeti (FDP), aufgenommen am Donnerstag, 4. Dezember 2014, in seinem Buero im Regierungsgebaeude in St. Gallen. Martin Kloeti wurde am Dienstagabend, 9. Dezember 2014, zum neuen Praesidenten der Aids-Hilfe Schweiz gewaehlt. Der 60-jaehrige St. Galler Regierungsrat will seine Lebenserfahrungen als Homosexueller nutzen und sich fuer die Anliegen HIV-Betroffener einsetzen. Trotz Aufklaerung bleibt die Zahl der Neuinfizierten in der Schweiz hoch. Grelle Kampagnen wie die umstrittenen aktuellen "Love life"-Plakate seien noetig. "Wenn man nicht von Sex redet, sondern so tut, als ob die Leute in der Schweiz immer nur arbeiteten, schaetzt man die Probleme falsch ein", findet Kloeti. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller) (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Der St. Galler Regierungsrat Martin Kloeti (FDP), aufgenommen am Donnerstag, 4. Dezember 2014, in seinem Buero im Regierungsgebaeude in St. Gallen. Martin Kloeti wurde am Dienstagabend, 9. Dezember 2014, zum neuen Praesidenten der Aids-Hilfe Schweiz gewaehlt. Der 60-jaehrige St. Galler Regierungsrat will seine Lebenserfahrungen als Homosexueller nutzen und sich fuer die Anliegen HIV-Betroffener einsetzen. Trotz Aufklaerung bleibt die Zahl der Neuinfizierten in der Schweiz hoch. Grelle Kampagnen wie die umstrittenen aktuellen "Love life"-Plakate seien noetig. "Wenn man nicht von Sex redet, sondern so tut, als ob die Leute in der Schweiz immer nur arbeiteten, schaetzt man die Probleme falsch ein", findet Kloeti. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller) (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Der St. Galler Regierungsrat Martin Klöti (FDP) ist seit Anfang Dezember Präsident der Aids-Hilfe Schweiz. Der frühere Neckertaler Lehrer und Arboner Stadtpräsident will seine Lebenserfahrungen als Homosexueller nutzen und sich für die Anliegen HIV-Betroffener einsetzen. Trotz Aufklärung gibt es jährlich einige hundert Neuinfizierte in der Schweiz. Der 60jährige Klöti, der einen Partner aus dem arabischen Raum hat, will die Umstände für schwule Migranten aus moslemischen Ländern verbessern: «Wir müssen ihnen unsere Werte zeigen», sagt er im Interview. (red.) • OSTSCHWEIZ 9