Schwitzen für den guten Zweck

Am Samstag war der Grabser Marktplatz erneut Schauplatz des Zwei-Stunden-Laufs. Hier treffen sich Alt und Jung, um für soziale Projekte Spenden zu sammeln und ihre sportliche Seite auszuleben.

Mengia Albertin
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Zwischendurch gibt es Boxenstops, um eine verdiente Stärkung zu sich nehmen zu können.

Zwischendurch gibt es Boxenstops, um eine verdiente Stärkung zu sich nehmen zu können.

Bereits vor dem offiziellen Start des Laufs war auf dem Marktplatz in Grabs viel los. Alle Teilnehmer wurden von den Veranstaltern begrüsst und verpflegt, um für die kommenden zwei Stunden genügend Energie zu haben. Die gesammelten Sponsorengelder des diesjährigen 28. Zwei-Stunden-Laufs kommen einem Projekt für Jugendliche in Kolumbien zugute. Als der Startschuss für den Lauf gefallen ist, ziehen die jungen und älteren Teilnehmer motiviert los, um so viele Spenden wie möglich sichern zu können.

Zwei Stunden für ein Projekt in Kolumbien

Bis kurz vor dem Start meldeten sich Motivierte an, dieses Jahr nahmen 134 engagierte Sportler am Ereignis teil. Zum Lauf waren Kickboards, Skateboards, Inline-Skates und Läufer zugelassen. Alles auf Rädern bestritt eine 3,8 km lange Runde, die Läufer hatten pro Runde 2 km zu bewältigen. Zwei ganze Stunden hatten die Teilnehmer Zeit, so viele Runden wie möglich zu vollenden. Die Sponsoren bezahlen pro Runde einen Betrag, welcher jedes Jahr einem gemeinnützigen Projekt zukommt. Das diesjährige Projekt ist von der Schweizer Stiftung Horyzon, welche als Kommission des Cevi Schweiz gegründet wurde. Das Projekt läuft unter dem Namen «Paza la Paz – Ein Schritt zum Frieden». Es unterstützt sozial und wirtschaftlich benachteiligte Jugendliche in Armenquartieren in Kolumbien. Auch nach dem offiziellen Waffenstillstandsabkommen im Land sei es wichtig, zu verhindern, dass die Jugendlichen sich bewaffneten Gruppierungen anschliessen oder von diesen zwangsrekrutiert werden, informiert Stephan Hess von Horyzon. Dank des Projekts würden zum Beispiel Kompetenzen gestärkt oder alternative Möglichkeiten zur Einkommensbeschaffung geschaffen.

Über 43 000 Franken für 2307 Kilometer

Diesen Nachmittag kam dem Projekt dank den motivierten Sportlern und deren Sponsoren mit 2307 gelaufenen Kilometern, rund 43 177 Franken zugute. Weil die meisten ihre Spenden laut den Veranstaltern ausserdem oft aufrunden würden, können alle Verantwortlichen stolz auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken.

Als der Startschuss fällt, rennen die Teilnehmer sofort begeistert los. Bilder: Mengia Albertin

Als der Startschuss fällt, rennen die Teilnehmer sofort begeistert los. Bilder: Mengia Albertin