SCHWINGEN: Offene Ausgangslage auf dem Ricken

Bei der 60. Auflage des Schwing- und Älplerfestes auf dem Ricken vom kommenden Sonntag steht Muni «Napoleon» für den Sieger bereit. Die Ausgangslage ist völlig offen.

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Hoffnungsvoller Rheintal-Oberländer: Der 17-jährige Fabian Bärtsch (oben) lehrt den Toggenburger Damian Ott das Fürchten. (Bild: PD)

Hoffnungsvoller Rheintal-Oberländer: Der 17-jährige Fabian Bärtsch (oben) lehrt den Toggenburger Damian Ott das Fürchten. (Bild: PD)

Die Reise des Siegermunis könnte beispielsweise nach Pfäffi­kon zu Reto Nötzli gehen. Er gewann 2014 auf dem Ricken. Oder doch ins Obertoggenburger zu Schwingerkönig Arnold Forrer? Dieser ist auf dem Ricken zusammen mit dem legendären Kari Meli mit je acht Siegen Rekordhalter. Er hat nun die Chance auf die ­alleinige Führung in der Siegerliste. Auch mit seinen 38 Jahren hat der Routinier diese Saison bewiesen, dass er an einem guten Tag mit der Spitze mithalten kann. Oder geht «Napoleon» in den Thurgau zu den beiden weiteren Eidgenossen im Teilnehmerfeld, Beni Notz oder Stefan Burkhalter? Aber Achtung: Eine ganze Reihe von weiteren profilierten Teilverbandskranzern wartet ­darauf, den Eidgenossen drei Wochen vor Unspunnen noch ein Bein stellen zu können.

Das Aufgebot der Rheintal-Oberländer umfasst ein Dutzend Aktive mit dem Melser Routinier Ruedi Eugster als Teamleader. Besondere Beachtung verdienen auch Michael Bernold (18), der heuer erstmals vor die Kranzjungfern treten konnte, und ­Fabian Bärtsch (17), der sich ­Mitte Juni als Kategoriensieger am NOS-Nachwuchsschwingfest feiern lassen konnte.

Das Anschwingen am Sonntag ist auf 8.15 Uhr angesetzt. Wie immer auf dem Ricken werden die Zweikämpfe der 131 gemeldeten Schwinger von viel Folklore und bodenständigem Brauchtum begleitet. (eb)