SCHWINGEN: «Ich bin sehr glücklich»

Im thurgauischen Zihlschlacht wurde am Sonntag die Kranzfestsaison so richtig lanciert. Armon Orlik verteidigte seinen Titel, Arnold Forrer erreichte den zweiten Platz.

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Arnold Forrer (oben) kommt langsam in Fahrt. (Bild: PD)

Arnold Forrer (oben) kommt langsam in Fahrt. (Bild: PD)

Der Bündner Armon Orlik machte dort weiter, wo er vergangene Saison aufgehört hatte – mit dem Siegen. Der Eidgenosse aus Maienfeld dominierte das Geschehen am Thurgauer Kantonalschwingfest ohne grosse Probleme. Einzig beim Anschwingen tasteten sich die beiden Youngsters, Orlik und Giger, ab. Anschliessend bodigte der Hochbaustudent alle Gegner wie in der vergangenen Saison. Namen wie Michael Bless oder Mario Schneider hatten keine Chance. Im Schlussgang traf Orlik auf den Thurgauer Neueidgenossen Domenic Schneider. Wie im fünften Gang gegen seinen Bruder bezwang er ihn gekonnt und durfte sich zum zweiten Mal in Folge als Sieger vor den 6500 Zuschauern feiern lassen.

Arnold Forrer mit fünf Siegen und einem Gestellten

Schwingerkönig Arnold Forrer startete vor Wochenfrist am Toggenburger Verbandsschwingfest in die Saison. Mit einem soliden Start konnte er somit nach Zihlschlacht reisen und startete ohne grossen Druck in das Schwingfest. Bei morgendlichen kühlen Temperaturen startete Forrer schnell in das Schwingfest. Der Eidgenosse Tobias Krähenbühl landete als erster Gegner im kalten Sägemehl. David Dumelin, Urs Giger, Rico Ammann und Raphael Zwyssig folgten Krähenbühl später. Einzig Schlussgangteilnehmer Domenic Schneider konnte den Obertoggenburger im dritten Gang bremsen. Einen solchen schnellen und starken Start erwartete nicht einmal er selbst. «Ich bin sehr, sehr glücklich, so ein Start bei einer solchen Besetzung ist einfach super», sagte Forrer kurz vor der Kranzabgabe. Für ihn geht es Ende Mai am ­ St. Galler Kantonalschwingfest weiter, wo er bereits den ­ 144. Kranz erkämpfen wird. (pd)