SCHWIMMEN: Guter Saisonabschluss für SC Flös

Mit Dylan Dürr, Benjamin Menzi und Marie Mamin starteten am Wochenende drei lokale Athleten an den Nachwuchs-Schweizer-Meisterschaften in Tenero. Gemäss Coach Paul Kondratev dürfe das Trio stolz auf seine Leistungen sein.

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Tara Lukic, Laura Rohrer, Benjamin Menzi, Dylan Dürr, Noemi Wyss, Michelle Wahl, Marie Mamin und Csenge Molnàr (von links) trainierten in Seregno. (Bild: PD)

Tara Lukic, Laura Rohrer, Benjamin Menzi, Dylan Dürr, Noemi Wyss, Michelle Wahl, Marie Mamin und Csenge Molnàr (von links) trainierten in Seregno. (Bild: PD)

Dylan Dürr knackte mit 1:08,46 über 100 Meter Rücken den zehn Jahre alten Clubrekord des ehemaligen Flöser Spitzenschwimmers Shane Buchs. Damit hat der 17-Jährige sich in dieser Saison von Wettkampf zu Wettkampf kontinuierlich verbessert. Paul Kondratev sieht in ihm viel Potenzial und freut sich darauf, ihn in der nächsten Saison weiter aufzubauen. Benjamin Menzi stellte mit 2:52,93 über 200 Meter Brust eine neue Vereinsjahrgangsbestzeit auf und platzierte sich auf Rang neun. Damit verpasste er zwar den Finallauf knapp, ­positionierte sich aber dennoch als einer der besten zehn Brust­spezialisten bei den 14-Jährigen. Auch über 100 Meter Brust war ihm das Glück nicht ganz hold. Er belegte in einem kompetitiven Feld wiederum den undankbaren neunten Rang – nur gerade 0,12 Sekunden fehlten ihm für einen Platz im Final.

Zu grosse Nervosität an Meisterschaften

Die zwölfjährige Marie Mamin gab im Tessin ihr Début an Nachwuchs-Schweizer-Meisterschaften. Für sie galt es vor allem, Erfahrungen zu sammeln. Nach einem geglückten Start in der Disziplin 100 Meter Brust und einer äusserst starken ersten Hälfte konnte sie das hohe Tempo aber in der zweiten Länge nicht mehr halten und fiel auf Rang 14 zurück. «Ich war sehr, sehr nervös an diesem Wettkampf und wollte wohl zu viel zu schnell. Ich vergass die Gleitphase und bin mit meinem Rennen nicht zufrieden. Aber der Wettkampf war dennoch eine positive Erfahrung für mich», erklärt die ambitionierte Schwimmerin mit einem Lächeln. Die drei Flöser hatten sich im Vorfeld im Sportzentrum in ­Seregno (Italien) intensiv auf ­diesen Wettkampf vorbereitet. Während einer Woche standen täglich für zweimal zwei Stunden das 50-Meter-Becken sowie ein Gymnastikraum zur freien Ver­fügung.

Drei weitere A-Team-Mit­glieder des SC Flös Buchs – Csenge Molnàr, Laura Rohrer und Michelle Wahl – befanden sich ebenfalls in Seregno und begannen bereits das Aufbautraining für die neue Saison. Gemäss Trainer Kondratev verlief das Lager sehr gut: «Man hat uns mit offenen Armen ­empfangen und die Gäste im Bad hatten ihre Freude an den Ath­leten. Ich fand es ein spezielles und motivierendes Erlebnis, Teil einer so positiven Sportkultur zu sein.»

Noemi Wyss, die ebenfalls an den Schweizer Meisterschaften hätte starten sollen, musste krankheitshalber das Trainingslager abbrechen und konnte zu ihrem Bedauern auch an den Wettkämpfen nicht teilnehmen. Für sie gilt es nun erst einmal, ­gesund zu werden, und die neue Saison nach den Sommerferien langsam anzugehen. Ähnliches gilt für Tara Lukic. Aufgrund hartnäckiger Nackenschmerzen musste sie im Final über 100 Meter Rücken Forfait geben. Auch für die 15-Jährige, die ein von Verletzungen geprägtes Jahr hinter sich hat, steht deshalb in den nächsten Wochen die Regeneration an erster Stelle. (mw)