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Schweizerinnen siegen in Vaduz in drei Sätzen

Beachvolleyball Rund 600 Zuschauer beim Frauen-Final am Samstagabend sowie knapp 700 Fans beim Herren-Final sorgten für ein herrliches Ambiente in der Beach-Arena in Vaduz, wo das CEV-Satellite-Turnier stattfand.

Die zwei Finalisten Marco Caminati und Enrico Rossi aus Italien sowie die Slowenen Nejc Zemljak und Jan Pokersnik standen sich schon in den Viertel­finals gegenüber. Jenes Duell ­gewannen die Italiener mit 2:0-­Sätzen (21:17, 21:14), sodass die Rollen im Final klar verteilt waren. Im ersten Satz lagen stets die Slowenen vorne (10:9), doch am Satzende entglitt ihnen nach zwei vergebenen Satzbällen (20:18), die 1:0-Führung. Stattdessen smashte Caminati die ­Azzurris zum ersten Satzgewinn (20:22). Im zweiten Satz dann umgekehrte Vorzeichen: Die ­Slowenen sorgten früh für viel Druck. Der Ballwechsel des Finals trug ihnen die 7:5-Führung ein und verlieh viel Schwung. Nach einem Rossi-Servicefehler war der Gleichstand realisiert (21:12).

Das Tie-Break schien auch zu Gunsten der Italiener zu ver­laufen, die ständig deutlich vorne ­lagen (5:2, 10:7); vor allem Rossi blockte stark. Die Schlüsselszene war ein Caminati-Smash ins Aus (13:13). Schliesslich vergaben die Italiener drei Matchbälle und der nervenstarke Zemljak verwertete den ersten Matchball mittels Heber (18:16). «Obwohl wir teilweise drei Zähler zurücklagen, kämpften wir um jeden Ball, schnappten uns einige ausgezeichnete Bälle in der Defensive und holten den Sieg», freut sich Pokersnik.

Umstrittener Punkt im letzten Satz

Zwei Teams, die sich über die Quali das Teilnahmeticket gesichert hatten, standen bei den Frauen im Final: die Schweizerinnen Nicole Eiholzer/Dunja Gerson (Weltrangliste Nummer 67) sowie die Tschechinnen Martina Bonnerova/Sarka Nakladalova (55). Im ersten Satz fanden die Tschechinnen besser ins Spiel, lagen meistens in Front (9:12), doch nach einigen Eigenfehlern kehrten die Schweizerinnen ins Spiel zurück (15:15). Vor allem Gerson fand mit ihren Smashes stets eine Lücke (19:19). Ein Nakladalova-Fehlschlag führte zum ersten Satzgewinn für die Schweiz, denn sie smashte den Ball aufs Netz und von dort ins Out (21:19). Im zweiten Satz liess Tschechien nie Zweifel über den Satzgewinn aufkommen; er­wähnenswert war der beste Ballwechsel des Finals überhaupt (7:8), der ihnen Auftrieb gab. Schliesslich verwertete Bonnareva einen Longline-Pass zum Satz­gewinn (16:21).

Im dritten Satz legten Eiholzer/ Gerson stark los (2:0), hielten die Führung dank ihres starken ­Side-outs (Annahme und Zuspiel) aufrecht (11:8). Schliesslich sorgte ein Fehlentscheid des Refs, der die Tschechinnen benachteiligte, die auf 11:9 herangekommen ­wären, für Zündstoff. Stattdessen hiess es 12:8. Trotzdem ver­kürzten Bonnerova/Nakladalova nochmals (13:11), doch die ­Wende schafften sie nicht mehr, denn Gerson sicherte ihrem Team mit einem Service-Ass den Turniersieg (15:11) – den dritten des Schweizer Duos in diesem Jahr. (eh)

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