Schweizer Team mit Chancen auf WM-Finals

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Leichtathletik Die Schweizer Equipe an den heute beginnenden Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London besticht durch Quantität und Qualität. Der eine oder andere Vorstoss in den Final (Top-8-Klassierung) erscheint realistisch.

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren fällt bei der 19-köpfigen WM-Delegation insbesondere der Anstieg der Qualität auf. Nicht weniger als elf Mal erzielte die WM-Equipe diesen Sommer einen Schweizer Rekord in der Elite-Kategorie: Alex Wilson (100 und 200 m), Mujinga Kambundji (100 m), Lea Sprunger (400 m), Fabienne Schlumpf (2mal über 3000 m Steeple), ­Caroline Agnou (Siebenkampf), ­Géraldine Ruckstuhl (2mal im Siebenkampf und innerhalb eines Siebenkampfs mit dem Speer) ­sowie die 4×100-m-Staffel der Frauen zeichnen für die Rekordflut verantwortlich.

Nicole Büchler ist bereits am Sonntag im Einsatz

Am ersten Wochenende liegt das Augenmerk bei Nicole Büchler, die Stabhochspringerinnen küren ihre Weltmeisterin bereits am Sonntagabend. Die Bielerin gewann im Juni in Stockholm für die Schweiz erstmals einen Wettkampf im Rahmen der Diamond League. Danach greifen Kariem Hussein und Lea Sprunger, die beiden EM-Dritten von Amsterdam über 400 m Hürden, ins Geschehen ein. Mujinga Kambundji, schneller denn je, peilt über 200 m und mit der Sprintstaffel den Finaleinzug an. Und am Schlusstag kurz vor der Abschlussfeier steht möglicherweise die zweifache Hallen-Europameisterin Nicole Büchler im Endlauf. (sda)24

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