Schweizer Nati spielt im Kybunpark

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St. Gallen Nach San Marino gastiert Ende August mit Andorra der zweite Fussballzwerg innert zweier Jahre zu einem Ernstkampf in St. Gallen. Noch vor wenigen Jahren herrschte zwischen der Nati und der Ostschweiz Eiszeit. Die St. Galler Fussballfans kennt man in der Schweiz. In der Liga darf die Ostschweiz von sich zu recht behaupten, ein aussergewöhnlich treues und lautes Publikum zu stellen. Laut waren die Fans vor einigen Jahren auch, wenn die Nationalmannschaft zu Besuch war – sprichwörtlich zu Besuch, von einem «Heimspiel» konnte nämlich nicht die Rede sein. Die Berühmtheit, welche die Ostschweizer Fans mit ihren Pfiffen gegen Marco Streller und Alex Frei erlangten, ist denn auch zweifelhaft. Die Pfiffe hatten Konsequenzen: «Wir werden uns gut überlegen, wo wir in Zukunft unsere Heimspiele austragen werden», sagte der damalige Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld. Und tatsächlich: Nach dem 0:0 gegen Australien mit Alex Freis verschossenem Penalty herrschte in der AFG Arena, die heute Kybunpark heisst, dreieinhalb Jahre lang Länderspiel-Flaute.

Das Verhältnis hat sich gebessert

Erst 2014 gab es wieder ein Länderspiel in St. Gallen, mit Kroatien kam gar ein grosser Gegner. Es folgten Litauen und San Marino. Das Verhältnis zwischen der Schweizer Nati und dem St. Galler Publikum hat sich mit diesen Spielen deutlich gebessert. Die Stimmung im St. Galler Stadion wurde nach den hohen Siegen gegen Litauen und San Marino ausdrücklich gelobt. Am 31. August wird nun Andorra in St. Gallen zu Gast sein. (jw)

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