Schweizer Gäste mildern den Frankenschock

BAD RAGAZ. Mit einem Umsatzplus kann das Grand Resort Bad Ragaz im ersten Halbjahr 2015 dem Branchentrend entgegenhalten. Wenngleich der Frankenschock zu einem Rückgang von deutschen und russischen Gästen führt, verzeichnet das 5-Sterne-Resort ein Plus bei Schweizer Gästen.

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BAD RAGAZ. Mit einem Umsatzplus kann das Grand Resort Bad Ragaz im ersten Halbjahr 2015 dem Branchentrend entgegenhalten. Wenngleich der Frankenschock zu einem Rückgang von deutschen und russischen Gästen führt, verzeichnet das 5-Sterne-Resort ein Plus bei Schweizer Gästen. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor.

Zuwachs aus arabischem Raum

Die Lancierung attraktiver Jubiläumsspecials korrespondierte für das 5-Sterne-Resort sehr gut mit dem Heimmarkt und führte zu einem Logiernächtezuwachs von sechs Prozent aus der Schweiz. Dennoch sanken die Logiernächte aufgrund von Rückgängen in den Märkten Deutschland und Russland um insgesamt sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies konnte auch durch Zuwächse aus dem arabischen Raum nicht kompensiert werden.

Im Halbjahresvergleich legte die Grand Resort Bad Ragaz Gruppe jedoch mit einem Umsatz von 52,9 Millionen Franken, aufgrund zusätzlicher Erträge in der neuen Clinic Bad Ragaz sowie in der Tamina Therme, leicht zu (Vorjahr 52,7 Millionen Franken).

Die Konsequenzen tragen

Die Konsequenzen des Frankenschocks werden sich auch auf das verbleibende zweite Halbjahr auswirken. Insbesondere die im Schweizer Franken verankerte Kostenstruktur stellt das Unternehmen weiter vor Herausforderungen, heisst es in der Mitteilung weiter. (wo)