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Schweizer Fernsehen wird chinesisch

Thomas Ammann Nationalrat Cvp, Rüthi

Wenn es nach den No-Billag-Innitianten und deren Befürwortern ginge, dann würde die Konzession für den Betrieb eines schweizweiten Fernsehsenders an den Meistbietenden vergeben. Neu wird das Programm von einem finanzstarken chinesischen Investor gestaltet; so oder ähnlich könnte die Schlagzeile lauten, wenn die No-Billag-Initiative am 4. März angenommen wird. Wie die Medienlandschaft umstrukturiert wird und wer sich die vierte Gewalt in unserem Staat kauft, kann heute niemand sagen. Sicher ist, dass ein allfälliger künftiger Betreiber in der Schweiz nicht in erster Linie aus finanziellen Überlegungen einen Fernsehsender übernimmt und ein annähernd so gutes Programm wie die heutige SRG produziert. Denn dies ist schlichtweg nicht rentabel. Für den Ersteigerer der Konzession würden andere Motivationen im Vordergrund stehen. Diese können beispielsweise politischer Natur sein oder um die Meinungsbildung bewusst in eine Richtung zu beeinflussen.

Egal ob in- oder ausländisches Propaganda-TV: Dieses müssen wir vehement verhindern. Für die mediale Vielfalt und die sachgerechte sowie umfassende Information braucht es eine SRG und regionale Radio- und Fernsehstationen, die dank Radio- und Fernsehgebühren den medialen Service public umfassend erbringen können. Deshalb sage ich am 4. März Nein zur gefährlichen No-Billag-Initiative. Denn diese will unsere heutige Radio- und Fernsehvielfalt mutwillig zerstören.

Thomas Ammann Nationalrat CVP, Rüthi

Theater-Sanierung wird notwendig

Kulturpolitik geregelt, und dabei insbesondere, dass der Kanton durch die Förderung von Kulturbauten Schwerpunkte bilden soll. Der Kantonsrat verabschiedete 2009 ein neues Gesetz, das die Übernahme der Gebäude und Theater beinhaltete. Dem Gesetz über Beiträge an die Genossenschaft Konzert und Theater stimmten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 2009 zu. Das Gesamtprogramm mit seinen Konzerten, experimentellen Tanz- und Theaterwerken, musikalischem Unterhaltungstheater, Opern und Kindertheater zeigt mir die wichtige Rolle des Theaters im Kulturangebot des Kantons.

Wie das Werdenberger Kleintheater Fabbriggli oder das Schloss Werdenberg leistet das Theater St. Gallen einen wichtigen Beitrag für den Kanton und unsere Region als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort. Das 1968 eröffnete Theater, das sehr gut in die Umgebung mit Stadtpark und Tonhalle eingepasst ist, erfordert nun zwingend die Sanierungsmassnahmen. Darum sage ich Ja zum Theater. Die Medienmitteilung von der DV der SVP des Kantons St. Gallen mit ihrer Stellungnahme «Die wenig durchdachte teure Sanierung des Theaters, nur wenige Jahre, nachdem es der Kanton von der Stadt übernommen hat, ist ein Fass ohne Ende» ist nicht nachvollziehbar und stimmt einfach nicht. Nach meiner Beurteilung ist ein Neubau keine Alternative. Kostet ein Neubau doch ein Mehrfaches als die notwendige Sanierung. Stehen wir ein zu einem vielfältigen Kulturangebot des Kantons St. Gallen.

Ludwig Altenburger Sternstrasse 1, 9470 Buchs

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