Schutzsystem für den Finanzplatz

VADUZ. Der Liechtensteiner Bankenverband öffnet das bisher den Banken vorbehaltene Anlegerschutzsystem ab 1. April auch für weitere Finanzdienstleister. An der Generalversammlung wurde Präsident Adolf E.

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VADUZ. Der Liechtensteiner Bankenverband öffnet das bisher den Banken vorbehaltene Anlegerschutzsystem ab 1. April auch für weitere Finanzdienstleister. An der Generalversammlung wurde Präsident Adolf E. Real zudem für weitere 2 Jahre gewählt, wie der Bankenverband am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt. Aufgrund der steigenden Herausforderung auf dem Finanzplatz Liechtenstein und der Notwendigkeit, dass auch andere Finanzintermediäre, welche Mifid-Dienstleistungen erbringen, sich einem Anlegerschutzsystem anschliessen müssen, hat die Generalversammlung des Bankenverbandes beschlossen, die von den Banken bereits im Jahr 2001 gegründete und laufend ausgebaute Einlagensicherungs- und Anlegerschutz-Stiftung (EAS) auch für andere liechtensteinische Finanzintermediäre zu öffnen. Ab 1. April sollen sich unter anderem auch Wertpapierfirmen oder Vermögensverwalter dem Sicherungssystem anschliessen können.

Die GV hat weiter Adolf E. Real einstimmig für eine weitere zweijährige Amtsperiode zum Präsidenten wiedergewählt. Mit Adolf E. Real sei seit mittlerweile vier Jahren ein «bewährter Kenner des Finanzplatzes und des Bankgeschäfts» an der Verbandsspitze, der nicht gleichzeitig in der Geschäftsleitung einer Mitgliedsbank tätig ist, heisst es in der Mitteilung. (pd)