Schussabgabe nach Beil-Attacke wird geprüft

Drucken
Teilen

Flums/St. Gallen Die Anklagekammer des Kantons St. Gallen hat der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung erteilt, eine Strafuntersuchung im Fall Flums zu eröffnen. Beamte der Kantonspolizei St. Gallen hatten einen Jugendlichen mit Schüssen gestoppt, nachdem er Passanten mit einer Axt angegriffen hatte.

Die Anklagekammer schreibt, dass ein polizeilicher Schusswaffeneinsatz ein seltenes Ereignis von erheblichem Gewicht darstelle, das grundsätzlich einer Abklärung bedarf. Deshalb habe man der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung erteilt, eine Strafuntersuchung zu eröffnen. Wie das Regionaljournal Ostschweiz schreibt, habe diese nun die Aufgabe zu klären, ob der Schusswaffeneinsatz rechtmässig war.

Am 22. Oktober dieses Jahres hatte ein 17-jähriger Lette in Flums mehrere Personen mit einem Beil angegriffen und verletzt. Polizisten, die sich in der Nähe befanden, wurden durch Hilferufe auf die Tat aufmerksam und reagierten. Der Täter konnte erst nach einem Taser- und Schusswaffeneinsatz festgenommen werden. (tn)

Aktuelle Nachrichten