Schulkindern, Lehrkräften und Bauarbeitern wird viel abverlangt

SEVELEN. Auf den Montag, 24. Oktober, dürfen sich die Lehrkräfte und die Kinder des Schulhauses Rans schon jetzt freuen. Dann können sie, erholt nach nach Herbstferien, im sanierten Schuelhüsli mit frischem Elan den Unterricht in Angriff nehmen.

Heini Schwendener
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SEVELEN. Auf den Montag, 24. Oktober, dürfen sich die Lehrkräfte und die Kinder des Schulhauses Rans schon jetzt freuen. Dann können sie, erholt nach nach Herbstferien, im sanierten Schuelhüsli mit frischem Elan den Unterricht in Angriff nehmen.

Sonderefforts sind notwendig

Bis es allerdings so weit ist, gilt es einige Sonderefforts zu leisten. Denn das Schulhaus muss für die Bauarbeiter geleert werden. Das heisst für die rund 40 Kindergärtler und 1.- bis 4.-Klässler, mit Sack und Pack auszuziehen und während eines halben Jahres im Exil zur Schule zu gehen. Die Kindergärtler finden vom Frühling bis Herbst in der gemeindeeigenen Liegenschaft im Ransertreff eine neue Bleibe.

Die Schulkinder hingegen müssen sozusagen ins Exil, das ihnen im Schulhaus Gadretsch gewährt wird. Inzwischen hat der Schulrat entschieden, dass die Kinder während dieser Zeit mit dem Schulbus von Rans nach Sevelen transportiert werden.

Umbau für 1,79 Millionen

Die Umbauphase wird zu einer Herausforderung für alle Beteiligten. Schulratspräsidentin Esther Hagmann beschwichtigt: «Wir haben Erfahrung mit solchen Situationen, das meistern wir gemeinsam.» Unter Druck sind auch die Bauarbeiter, die die Schulanlage in Rans für 1,79 Millionen Franken fristgerecht sanieren müssen, und dabei den Charme des alten Schuelhüsli zu bewahren haben. ? LOKAL 5