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Schnittzeitpunkte zeitgemäss?

St. Gallen Die Schnittzeitpunkte für ökologische Wiesen- und Streueflächen stehen auf dem Prüfstand. Mit einer Interpellation wollen 36 St. Galler Kantonsräte quer durch alle Fraktionen von der Regierung wissen, welche Verbesserungen möglich sind.

Auf ökologischen Wiesen- und Streueflächen werden den Landwirten verschiedene Schnittzeitpunkte vorgeschrieben. Dies diene der Verbesserung der Artenvielfalt und der Biodiversität, schreiben die Interpellanten Walter Freund (SVP, Eichberg), Rolf Huber (FDP, Oberriet), Seline Heim (CVP, Gossau) und Silvia Kündig (Grü, Rapperswil-Jona). Sie betonen aber auch, dass die Vegetation aufgrund des Wetters nicht jedes Jahr gleich verläuft. Gerade in diesem Jahr sei die Vegetationsentwicklung sehr weit fortgeschritten gewesen, die vorgeschriebenen Schnittzeitpunkte aber waren zu spät angesetzt.

«Starre Schnittzeiten werden nicht verstanden»

Das Festhalten an starren Schnittzeiten werde von den Landwirten zunehmend nicht mehr verstanden, heisst es in der Interpellation. Es sei so gewesen, dass die Witterungsverhältnisse in diesem Jahr dazu geführt hätten, «dass längere Regenwetterperioden vorausgesagt wurden, und, als das Wetter schön war, dies nicht ausgenutzt werden konnte». So sei die Qualität des Schnittguts sehr stark beeinträchtigt worden.

Von der Regierung wollen die Interpellanten nun wissen, warum der kantonale Spielraum bei Schnittzeitpunkten nicht ausgenutzt wurde und wie viel Spielraum der Kanton habe, in den jeweiligen landwirtschaft­lichen Zonen unterschiedliche Schnittzeitpunkte festzulegen. Es gilt auch zu erklären, ob es nicht sinnvoller wäre, den Schnittzeitpunkt der Ökoqualitätsflächen den Topografien und der Vegetation anzupassen, welche auf Kantonsgebiet sehr unterschiedlich sind.

Die Regierung soll auch erläutern, ob sie sich vorstellen kann, die Landwirte einzubeziehen, um die Schnittzeitpunkte nach Indikatorpflanzen festzulegen. Aus Sicht der Interpellanten und der Landwirte wäre dies von grossem Vorteil, damit die Qualität des Pflanzenbestandes und des Schnittguts verbessert wird. (nr)

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